Drei Führungswechsel C-Klasse dominiert Mittelklasse

Die Mercedes C-Klasse, hier das T-Modell, setzte sich im November an die Spitze der Mittelklasse. Foto: Hersteller

Im Monat November 2014 gab es drei Führungswechsel bei den Neuzulassungen in Deutschland, so die entsprechende Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes.

 

München - Das KBA attestierte im November folgende Änderungen bei der Zulassungs-Hitparade: In der Mittelklasse führt jetzt die Mercedes-Benz C-Klasse. Bei den Sportwagen hat der Porsche 911 die Führung übernommen und bei den leichten Nutzfahrzeuge kam der VW Transporter zurück an die Spitze.

Bei den deutschen Marken wies Porsche mit +34,6 Prozent auch den deutlichsten Zuwachs zum Vorjahresmonat auf. BMW verzeichnete mit +1,8 Prozent ebenso wie Mercedes und Opel jeweils mit einem Plus von +0,6 Prozent einen leichten Anstieg. Smart (-23,5 %), Ford (-8,7 %), Audi (-4,1 %), Mini (-3,5 %) und VW (-2,6 %) waren hingegen rückläufig. Mit einem Neuzulassungsanteil von 23,6 Prozent war VW auch im November die zulassungsstärkste Marke.

Bei den Importmarken sorgten Subaru (+63,2 %), Jeep (+53,3 %) und Mitsubishi (+44,3 %) für die höchsten Zuwachsraten. Skoda ist zudem mit einem Neuzulassungsanteil von 5,7 Prozent wieder die stärkste Importmarke, gefolgt von Renault (3,7 %) und Hyundai (3,4 %).

Mit 25,7 Prozent ist die Kompaktklasse weiterhin das stärkste Segment. Die SUVs verzeichneten im Vergleich zum November 2013 ein Plus von +29,2 Prozent. Die Vans ( 20,7 %) und die Wohnmobile (-16,6 %) nahmen hingegen am meisten ab. In Bezug auf die Fahrzeughalter verteilten sich die Anteile wie folgt: 67,3 Prozent gewerblich und 32,7 Prozent privat.

Nur 1,7 Prozent der neu zugelassenen Pkw waren mit alternativen Antriebsarten ausgerüstet, davon über die Hälfte mit einem Hybridantrieb (2.273). Mit den 630 Neuzulassungen im November wurden in 2014 bislang gerade mal 7.518 E-Pkw neu in den Verkehr gebracht. Die Zulassungen erdgasbetriebener Pkw (710) nahmen um -5,2 Prozent ab, mit Flüssiggas angetriebene Fahrzeuge (524) gewannen hingegen +29,7 Prozent. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß lag mit 130,1 g/km um 3,1 Prozent unter dem Vorjahreswert.

 

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