Diskriminierung? AZ-Meinung: Dürfen wir bald nicht mehr schwarz sehen und malen?

 

Timo Lokoschat, stellvertretender Lokalchef der Abendzeitung, über die Sprachkritik des Linken-Stadtrats.

Nein, das Sommerloch kann’s derzeit wirklich nicht sein, das verrät schon ein Blick aufs Thermometer. So kann man nur spekulieren, was den Linken-Stadtrat Orhan Akman zu seiner neuerlichen sprachpflegerischen Attacke getrieben hat – Langeweile wäre wohl noch die schmeichelhafteste Erklärung.

Fest steht: Seine Argumentation ist nicht nur wissenschaftlich völlig haltlos (siehe vorherige Seite), sondern auch hochgradig lächerlich.

Dürfen wir bald nicht mehr schwarz sehen, Schwarzmalerei betreiben oder warten, bis wir schwarz werden, ohne unter Rassismusverdacht zu geraten?

Solche bizarren Gedankengänge verharmlosen den wahren Rassismus, den es nach wie vor gibt. Und wenn das linke Politik sein soll, kann man eigentlich nur noch rot sehen – ohne damit jetzt Amerikas Ureinwohner beleidigen zu wollen.

 

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