Die Rein(bold)waschung Verrücktes Wiesn-Video: Mann springt in Maßkrug-Waschanlage

Bizarr: Ein Mann hüpft in die Bierkrug-Waschstraße und kommt zwischen sauberen Krügen wieder raus. Foto: privat

Ein verrücktes Video begeistert die Internet-Welt – weniger aber die Wiesnwirte: Ein Mann springt im Zelt in die Maßkrug-Waschanlage. Die Reaktionen.

 

München - Der Wiesn-Wahnsinn nimmt zum Finale immer skurrilere Ausmaße an: Nachdem ein Nackerter in Steffi Spendlers Löwenbräuzelt am Holzboden entlanggeschlittert ist, hat sich nun ein halbnackter Mann in eine Waschanlage für Maßkrüge gestürzt. Oans, zwoa, gaga!

Tatort: Das Schützenfestzelt der Familie Reinbold, die Galerie im ersten Stock. Vor der Waschküche steht normalerweise immer ein Ordner, allerdings musste er kurz zur Toilette verschwinden. Leider war keine Vertretung zur Stelle, sodass ein Österreicher die, nun ja, Gunst der Stunde genutzt hat: Er zog sich sein Hemd aus und hüpfte in Löcher-Jeans und Turnschuhen kopfüber in die Waschstraße, in der sonst nur Bierkrüge durchgefahren werden.

Wiesnwirt-Familie über verrücktes Video: "Wer rechnet denn damit?"

Das Video von dem Vorfall landete natürlich im Internet und wurde mittlerweile tausende Male geklickt. Die Rein(bold)waschung – ein Hit im Netz, die Wiesnwirte-Familie zeigt sich weniger begeistert. Hausherr Edi Reinbold zur AZ: "Wer rechnet denn damit? Das haben wir wirklich noch nie erlebt, dass jemand – statt daheim zu duschen – durch die Waschanlage rutscht."

Ihm selbst wurde das Video von der verrückten Aktion prompt gezeigt. "Alle Spülmaschinen werden von uns jeden Abend von Spezialisten gereinigt. Trotzdem ist mein Sohn Ludwig am nächsten Morgen sofort zur Festleitung gegangen und hat den Vorfall gemeldet."

Kollegen vom Gesundheitsreferat checkten die Waschanlage, hatten nichts zu beanstanden. Edi Reinbold: "Ich bin nur froh, dass nix passiert ist. Das Wasser ist zum Glück nicht heiß, das Spülmittel scheint unserem Duschgast nicht geschadet zu haben." Was er mit dem Personal gemacht hat? "Ich hab den Verantwortlichen eine Standpauke gehalten, von der ich jetzt noch heiser bin. Aber nun ist alles wieder gut." Dann ergänzt er: "Wäre der Vorfall nicht so tragisch, wäre er fast komisch."

 

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