Die besten Tipps Seen um München: 12 schöne Badeplätze für den Sommer

Mit dem Sommer startet auch die Badesaison. Wir haben ein paar der schönsten Seen um München für Sie im Überblick. Foto: imago images / Roland Mühlanger

Die vielen Seen um München schaffen Abhilfe bei der momentanen Sommerhitze. Die AZ zeigt Ihnen zwölf der schönsten Badeplätze in (Nähe) der Landeshauptstadt.  

 

Starnberger See: Wo die junge Sissi badete

Große, gepflegte Wiesen und ein romantischer Badeplatz unter hohen Parkbäumen – die Atmosphäre im Schlosspark Possenhofen ist königlich. Steinalte, riesige Buchen und andere Laubbäume wiegen sich sanft im Wind und verbreiten eine erhabene Bade-Stimmung – am Starnberger See, ein ganzes Stück neben dem bekannteren Badegelände "Paradies".

In direkter Nachbarschaft ist das pittoreske Schloss Possenhofen, in dem die junge Sisi und spätere Kaiserin als Kind ihre Sommer verbrachte. 250 Meter entfernt liegt die moderne Jugendherberge Possenhofen, Ziel von Klassenfahrten und von Familien. Von den schattigen Wiesen im Schlosspark ist die Stadt Starnberg fünf Kilometer entfernt, München liegt in knapp 30 Kilometern Entfernung.

Anfahrt: Der Park ist öffentlich, die Badestelle kostet keinen Eintritt. Anfahrt zum alten Schlosspark bei Jugendherberge: Vom S-Bahnhof Pasing braucht die S 6 Richtung Tutzing 40 Minuten bis zur Haltestelle Possenhofen. Vom Bahnhofsplatz kann man anschließend den Schildern Jugendherberge in Richtung Starnberger See folgen. Fußweg: zehn Minuten. AZ/est

Feringasee: Mit FKK-Insel

Der stellenweise bis zu sieben Meter tiefe Feringasee, entstanden als Baggersee Mitte der 1970er Jahre, bietet eine Wasserfläche von 32 sowie eine Liegefläche von 21 Hektar. Bei drei Kilometern Uferlänge lässt es sich wunderbar am See entlang flanieren, bevor man in die ganzjährig geöffnete Gaststätte einkehrt. Wer sich lieber sportlich betätigt, kann auch etwas Beach-Volleyball auf einem der zwei Spielfelder spielen. Für Nacktbader gibt es die als FKK-Gelände ausgewiesene Halbinsel. 

Anfahrt: Mit der S8 Richtung Flughafen nach Unterföhring fahren, danach läuft man einen Kilometer. Das Parken kostet pro Tag 3 Euro für PKW und 1,50 Euro für Krafträder. 

Poschinger Weiher: Grün, grün, grün

Der Poschinger Weiher, auch bekannt als Unterföhringer See, entstand nach dem ersten Weltkrieg. Inzwischen ist er schön eingewachsen und Bestandteil des Landschaftschutzgebiets "Isartal". Er beherbergt eine Vogelschutzinsel und ist umgeben von altem Baumbestand sowie einiger Liegewiesen im Westen. Es gibt eine Gaststätte mit Spielplatz und Tischtennisplatten in der Nähe, Fußballfreunde können sich auf dem Bolzplatz austoben.

Anfahrt: Mit der S8 Richtung Flughafen nach Unterföhring und anschließend mit dem Fahrrad entlang der Isar. Die Parkgebühr pro Tag beträgt 2 Euro.

Waldschwaigsee: Ein Geheimtipp im Westen

Seine Ufer fallen steil ab. Mit einer Tiefe von bis zu 15 Metern zählt der kleine Waldschwaigsee auch im Sommer zu den kühleren Seen um München. Mitten im Dachauer Moos gelegen, zwischen Karlsfeld und Dachau, bezaubert der schöne Baggersee von 1971 mit einer großen Insel, die unter Landschaftsschutz steht.

Anfahrt: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln läßt sich der See eher schwierig erreichen. Radler aus München brauchen etwa eine Stunde. Für den PKW-Parkplatz zahlen Besucher 1,50 Euro für zwei Stunden.

Riemer See: Für Familien

Der Riemer See wird immer beliebter. Ursprünglich wurde er für die Bundesgartenschau angelegt. Beliebt ist das Ostufer, das sehr flach und für Familien geeinget ist. Auf den Volleyballfeldern und dem Spielplatz kann der Bewegungsdrang außerhalb des Wassers befriedigt werden. 

Anfahrt: Erreichbar ist der See am besten mit der U2, Haltestelle Messestadt Ost. Für Autofahrer gibt es wenige kostenfreie Parkplätze, die allerdings meist schnell vergriffen sind.

Heimstettener See: Mal hinradeln

Dieser See im Münchner Osten bietet elf Hektar Wasserfläche und liegt zwischen Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim. Es gibt einen Biergarten mit angrenzendem Kinderspielplatz und an ausgewiesenen Plätzen darf sogar gegrillt werden. Vom Steg kann man in den Baggersee springen.

Anfahrt: Mit dem Fahrrad erreicht man den See über den Isarradweg (Abzweigung Unterföhring). Das Parken kostet 2,50 Euro am Tag.

Langwieder See, Lußsee: Zwei für den Westen

Hier ist es keinesfalls leer. Dafür hat man gleich zwei Seen auf einen Streich – und wer am Langwieder See ein paar Meter geht und sich vom Parkplatz entfernt, der kann unter ein paar Bäumen auch ein ruhiges Plätzchen finden. Einen Kiosk gibt es freilich auch. Wer größeren Hunger hat, kann auch in der Nähe einkehren: Das Restaurant "Langwieder See" hat einen Biergarten.

Anfahrt: Von Pasing aus radelt es sich in einer halben Stunde bis zur Seenplatte. Bei gutem Wetter fährt der Badebus ab Lochhausen. Autofahrer zahlen 2 Euro pro Tag.

Regattaparksee: Zwei Mal Norden

Zwei Kilometer lang ist das Becken der Olympia-Regattaanlage, baden kann man im 500 Meter langen Bereich vor der Tribüne. Etwa 200 Meter daneben liegt der Regattaparksee. Während das südlich gelegene Biotop umzäunt ist, darf am Nord- und Westufer geplanscht werden. Mit Beachvolleyballplatz über Hochseilgarten bis hin zum Bungee-Jumping findet man hier auch ein umfassendes Sportangebot. 

Anfahrt: Nach einer Zugfahrt mit der S1 nach Oberschleißheim ist der See in wenigen Minuten mit dem Rad zu erreichen. Ein Parkplatz kostet 3 Euro. 

Unterschleißheimer See: Wie im Urlaub

Der knapp acht Hektar große und 14 Meter tiefe Unterschleißheimer See im Münchner Norden bietet neben Beach-Volleyball- und Sandspielplatz auch ein Restaurant mit Biergarten. Entspannen kann man sich auf der 4,7 Hektar großen Liegewiese.

Anfahrt: Von der S-Bahn-Station Unterschleißheim, die man mit der S1 erreicht, sind es noch etwa zwei Kilometer mit dem Fahrrad. Das Parken kostet 3 Euro. 

Feldmochinger See: Hügel am Wasser

Der von kleinen Hügeln umgebene Feldmochigner See ist mit 15,5 Hektar der drittgrößte See im Münchner Stadtgebiet. Ein Steg mit Rampe erlaubt es auch Menschen mit Möbilitätseinschränkungen, ins Wasser zu kommen. Wer mag, kann auch den FKK-Bereich nutzen, er befindet sich am Südwest-Ufer.

Anfahrt: Der See ist gut mit der S1 oder U2 nach Feldmoching und anschließend mit dem Rad zu erreichen. Parkgebühren belaufen sich pro Tag auf 2 Euro. 

Fasanerie See: Wenig Trubel

Am Fasaneriesee ist für seine zentrale Lage im Norden Münchens erstaunlich wenig los. Er misst knapp 15 Hektar und eignet sich aufgrund aufgeschütteter seichter Stellen auch für Nichtschwimmer. Sportbegeisterte kommen hier dank Volleyball- und Tischtennisplätzen, Fußball-Wiese und einem Skatepark voll auf ihre Kosten. 

Anfahrt: Zu erreichen ist der See mit der S1 zur Fasanerie und anschließend zu Fuß oder per Fahrrad. Für Autofahrer stehen Parkplätze zur Verfügung. 

Lerchenauer See: Klein, aber fein

Der Lerchenauer See zählt zu den kleineren Seen um München. Rundherum können sich dennoch zirka 8.000 Menschen zum Entspannen, Schwimmen und in ausgewiesenen Zonen zum Grillen treffen. Wer lieber essen geht, kann das direkt am See gelegene Restaurant besuchen.

Anfahrt: Öffentlich erreicht man den See mit der S1 entweder bis Moosach oder Fasanerie. Für PKW gibt es Parkplätze.  

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