DFB-Karriere endet Schweinsteiger: "Amerika ist eine Option"

Die Vorfreude von Kapitän Bastian Schweinsteiger auf sein Abschiedsspiel ist trotz der möglicherweise trostlosen Kulisse in Mönchengladbach ungebrochen. "Ich weiß, dass das Stadion nicht voll sein wird, aber ich freue mich auf jeden Einzelnen der kommt." Foto: dpa

Einen Tag vor seinem Abschiedssspiel in der deutschen Nationalelf hat Bastian Schweinsteiger betont, dass er "sicher nicht aufhören" werde, Fußball zu spielen. Bei der PK in Düsseldorf wirkte der 32-Jährige sehr ruhig und entspannt.

 

Düsseldorf - Bastian Schweinsteiger wird seine Karriere trotz des Rücktritts aus der Fußball-Nationalmannschaft und der Ausmusterung bei Manchester United noch eine Weile fortsetzen.

"Ich werde sicher nicht aufhören, Fußball zu spielen", sagte der Kapitän vor seinem 121. und letzten Länderspiel am Mittwoch in Mönchengladbach gegen Finnland (20.45 Uhr/ZDF).

"Mein absoluter Traum wäre es, für Manchester United zu spielen", beteuerte der 32-Jährige: "Ich hoffe, dass ich eine faire Chance bekomme. Ich glaube an meine Fähigkeiten." Einen Wechsel innerhalb Europas schloss Schweinsteiger aber erneut aus. "Amerika ist aber eine Option", erklärte er. Doch zunächst versucht er, sich in England durchzusetzen.

Es habe "einen respektvollen Austausch" mit Uniteds Teammanager José Mourinho gegeben: "Ich kenne das Interesse von Manchester. Aber ich weiß auch, was ich will. Man muss jetzt abwarten, wie der September und Oktober läuft und was sich ergibt."

Im Moment gehe es ihm "trotz der Situation gut. Das verlorene Champions-League-Finale in München war schwieriger zu überwinden. Ich bin reifer geworden. Ich weiß, mit solchen Situationen umzugehen. Das Fußball-Geschäft ist ein hartes Business und leider nicht nur Sport."

Was er nach dem Karriereende machen will, hat Schweinsteiger nach eigener Auskunft noch nicht entschieden: "Ich muss auch sehen, wie sich das Leben nach der aktiven Karriere anfühlt."

 

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