Der Poker zieht sich FC Bayern: Der Kaugummi-Transfer des Leroy Sané

Kommt er nun oder nicht? Der Sané-Transfer zieht sich hin wie Kaugummi. Foto: Frank Augstein/dpa

Leroy Sané und der FC Bayern sollen sich einig sein. Doch die Verantwortlichen von Manchester City schweigen – auch zur Verletzung.

 

München - Wo hat er sich nur versteckt? Im Hotel, im Mannschaftsbus – vielleicht sogar in einem kleinen Boot auf dem Tegernsee?

ManCity schweigt zur Sané-Verletzung

Nix da! Leroy Sané (23) war beim Trainingsauftakt des FC Bayern in Rottach-Egern am Dienstag nicht aufzufinden.

Der Poker zwischen den Münchnern und Sanés Klub, dem englischen Meister Manchester City, geht weiter. Bei der Ablöse liegt man noch immer auseinander. Über die Schwere der Verletzung, die sich Sané am Sonntag im englischen Supercup gegen den FC Liverpool zugezogen hat, machte Manchester City auch zwei Tage danach ein Geheimnis. Es wird immer irrer und undurchsichtiger.

AZ-Infos: Sané mit Bayern einig

"The Athletic" aus England berichtete, dass sich Sané bereits von seinen Mannschaftskollegen verabschiedet habe. Nach AZ-Informationen ist zwischen dem Offensivstar und Bayern alles klar, Sané soll einen Fünfjahresvertrag unterschreiben und bis zu 18 Millionen Euro jährlich verdienen. Ein Rekord-Gehalt!

Auch die Ablösesumme wird alle Grenzen sprengen. City verlangt mehr als 140 Millionen Euro für Sané, bislang ist Lucas Hernández mit 80 Millionen Bayerns größte Investition. Laut "France Football"soll Sané in München übrigens die prestigeträchtige Rückennummer 10 bekommen, die zuvor zehn Jahre lang Arjen Robben trug. Der Niederländer kam 2009 als 25-Millionen-Euro-Schnäppchen zu Bayern. Der Rest der Robben-Geschichte ist bekannt.

Sané wird in riesige Fußstapfen treten – wenn der Kaugummi-Transfer endlich perfekt ist.

 

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