"Das ist wirkliche Freundschaft" FC Bayern: Wie Hoeneß Hainer nach dem Tod seiner Tochter half

Seit Jahren befreundet: Herbert Hainer (l.) und Uli Hoeneß Foto: imago images / Sven Simon

Uli Hoeneß und sein designierter Nachfolger Herbert Hainer eint seit Jahren eine innige Freundschaft. Vor allem ein Ereignis schweißte den aktuellen und den kommenden Präsidenten des FC Bayern zusammen.

 

München - Mitte November beginnt eine neue Ära beim deutschen Rekordmeister! Herbert Hainer beerbt Uli Hoeneß als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern.

Die beiden Macher verbinden nicht nur gemeinsame Ziele, sondern auch eine innige Freundschaft – das ließ Hainer nun in einem Interview auf der Bayern-Homepage durchblicken.

Hainer verteidigte Hoeneß auch im Gefängnis

Als Hoeneß 2014 wegen Steuerhinterziehung ins Gefängnis musste, informierte sich Hainer sofort über Besuchstermine, er verteidigte Hoeneß öffentlich. "Er hat einen Fehler gemacht und den auch selber eingestanden", sagt Hainer heute. "Aber wenn man seine Lebensleistung anguckt, muss man das mal gegeneinander aufwiegen: Was er Positives geleistet hat – für den Verein, für die Gesellschaft. Dann darf man ihm auch mal eine Verfehlung zugestehen."

Nach Tod der Tochter: Hoeneß half Hainer

Hainer hatte damals nicht vergessen, dass Hoeneß in der schlimmsten Zeit seines Lebens für ihn da war. "Als unsere Tochter gestorben ist, war Uli Hoeneß der Erste, der mich angerufen hat", erinnert sich Hainer an den plötzlichen Tod seiner Tochter Kathrin, die nur 23 Jahre alt wurde und an einer Lungenembolie verstarb.

"Er hat gefragt, wie er mir helfen kann, was er tun kann. Das ist wirkliche Freundschaft. Wenn es uns allen gut geht, haben wir viele vermeintliche Freunde um uns herum. Aber man merkt erst, wer für einen da ist, wenn es einem mal schlecht geht."

Hoeneß würde diesen Satz wohl unterschreiben.

 

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