"Da haben wir Luft nach oben" FC Bayern: Trotz 4:0-Sieg in Düsseldorf - Hansi Flick legt Finger in die Wunde

Hansi Flick hatte nach dem 4:0-Sieg des FC Bayern bei Fortuna Düsseldorf Grund zur Kritik. Foto: imago images / Nordphoto

Der FC Bayern schlägt Fortuna Düsseldorf souverän mit 4:0 - Hansi Flick findet nach dem dritten Sieg im dritten Spiel als Cheftrainer trotzdem Grund zur Kritik. "In der zweiten Halbzeit haben wir noch Luft nach oben", sagt der 54-Jährige.

 

Düsseldorf - Zwei Wochen nach dem Kantersieg gegen Borussia Dortmund überzeugte der FC Bayern auch beim 4:0-Erfolg bei Fortuna Düsseldorf. Vor allem im ersten Abschnitt lieferten die Münchner eine ganz starke Leistung ab, zur Halbzeit stand es bereits 3:0. Im zweiten Abschnitt schaltete der Rekordmeister dann einen Gang zurück, ohne jedoch die Kontrolle über das Spiel zu verlieren.

Hansi Flick mahnt: "Das müssen wir verhindern"

Dass seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel das Tempo herausnahm, gefiel Trainer Hansi Flick allerdings weniger. "In der zweiten Halbzeit haben wir noch Luft nach oben. Genau daran müssen wir arbeiten", meinte der 54-Jährige im Anschluss an die Partie bei "Sky" und wurde konkret: "Wir haben einfach zu viele leichtsinnige Ballverluste gehabt. Der Gegner hat natürlich seine Stärken, wenn er in der Defensive die Bälle gewinnt und schnell umschalten kann. Dazu haben sie teilweise in der zweiten Halbzeit die Gelegenheit gehabt. Das müssen wir verhindern."

Mit dem Auftritt im ersten Durchgang zeigte sich Flick derweil "sehr, sehr zufrieden. Wir haben genau das umgesetzt, was wir gefordert haben: Den Gegner direkt unter Druck zu setzen und von Beginn an zu zeigen, dass wir hier nichts zulassen. Das hat die Mannschaft in der ersten Halbzeit eindrucksvoll gemacht."

Für Flick bedeutete der 4:0-Erfolg über Düsseldorf den dritten Sieg im dritten Spiel als Cheftrainer, vor allem spielerisch läuft es bei den Bayern seit dem Trainerwechsel deutlich besser. Allzu euphorisch wollte Flick trotz der zuletzt guten Auftritte allerdings nicht werden. "Wir hoffen natürlich, dass es bis Weihnachten andauert. Letztendlich wissen wir aber alle, dass Fußball ein Tagesgeschäft ist. Wir müssen schauen, dass wir genau diese Leistung von Spiel zu Spiel abrufen. Das ist unsere Aufgabe, da bin ich aber guter Dinge", erklärte der 54-Jährige.

 

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