CSU will klare Regel Während der Wiesn: Keine E-Scooter rund ums Festgelände?

Von der Wiesn direkt auf den E-Scooter? Das will die Rathaus-CSU verhindern. Foto: Marc Müller/Christoph Soeder/dpa, AZ-Montage

CSU-Stadträte fürchten, dass die E-Tretroller während des Oktoberfests rund um die Theresienwiese zum Problem werden. Was die Stadt dazu sagt.

 

München - Die E-Scooter in München sorgen erneut für Diskussionsstoff: Am Donnerstag hat die Rathaus-CSU mit Blick auf die Wiesn per Antrag gefordert, den Betrieb und das Abstellen der E-Scooter auf dem Oktoberfest sowie in der Sicherheitszone zu regulieren.

Geparkt werden dürfen die E-Tretroller bislang rund um das Festgelände – also auch am Bavariaring. Zur Wiesn-Zeit fürchten Kritiker allerdings, dass es im Umfeld vermehrt zu Unfällen kommen könnte – etwa, wenn Betrunkene quasi aus dem Bierzelt kommend auf den E-Tretroller steigen. Oder dass geparkte Fahrzeuge die Gehwege blockieren.

Wiesn: Keine E-Scooter am Bavariaring?

"In den letzten Wochen gab es immer wieder Berichte über Zusammenstöße und missbräuchliche Benutzung von E-Scootern durch Betrunkene", begründen die CSU-Stadträte ihren Antrag. Deswegen möchten sie für die Zeit während des Oktoberfests zu einer möglichst einvernehmlichen Lösung mit den Verleihern kommen.

Die Stadt nimmt sich der Problematik an. "Darüber, wie und wo E-Scooter rund ums Festgelände abgestellt werden dürfen, stimmen wir uns mit der Polizei und den Anbietern ab",  sagte KVR-Sprecher Johannes Mayer am Donnerstag auf AZ-Anfrage. Genaue Regeln dazu würden rechtzeitig vor der Wiesn bekanntgegeben, betont er.

E-Scooter im Englischen Garten verboten

Im Englischen Garten ist die Regel inzwischen angepasst worden. Wie berichtet, ist das Fahren und Abstellen von E-Scootern dort nicht mehr erlaubt. Zuständig ist die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung – auch für die Kontrollen.

Kritik gab es am Donnerstag deswegen von der FDP-HUT-Fraktion. "Es ist schleierhaft, warum E-Tretroller mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20 km/h völlig anders behandelt werden als beispielsweise Pedelecs oder E-Fahrräder, die bis zu 25 km/h fahren können", schreiben die Stadträte in einer Anfrage. Sie wollen wissen, ob und wenn ja warum auch die Busspur im Englischen Garten fürs E-Tretrollern tabu ist. 

 

5 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading