Champions League-Pleite des FC Bayern Hoeneß bremst beim 'Mia san mia'

Auch fast zwei Wochen nach der Champions-League-Niederlage raubt die Uli Hoeneß noch den Schlaf. "Wenn es nach mir geht, halten wir uns mit 'Mia san mia' etwas zurück".

 

München - Bayern-Präsident Uli Hoeneß leidet noch immer unter der Niederlage im Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea. „Manchmal wache ich nachts auf und denke daran“, sagte er im Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ (Donnerstagausgabe) und ergänzte: „Diese Niederlage ist nicht so schnell aus den Kleidern zu bekommen.“

Nach der Endspiel-Pleite und zwei weiteren zweiten Plätzen in der Fußball-Bundesliga und dem DFB-Pokal sprach sich der 60-Jährige für mehr Demut aus: „Wenn es nach mir geht, halten wir uns mit 'Mia san mia' etwas zurück, bis wir es wieder demonstrieren. 'Mia san mia' heißt nämlich auch, erfolgreich zu sein.“

Auf dem Weg zum neuerlichen Erfolg kündigte er weitere Transfers für die kommende Saison an: „Es wird etwas passieren, die Einkaufspolitik des FC Bayern lässt sich erst beurteilen, wenn sie fertig ist.“ Dabei sei er aber nicht bereit, finanzielle Risiken einzugehen. Denn auch in Zukunft plane der Verein, solide zu wirtschaften: „Bevor wir uns verschulden, würden wir eher an die Gehälter der Spieler ran. Solange der FC Bayern München schwarze Zahlen schreibt, können sie auch gut verdienen.“

Daher sei der FC Bayern auch mehr als ein Klub: „Wir sind eine Philosophie. Und vielen in der Wirtschaft ein Vorbild.“ 

 

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