Champions League Bayern-Frauen scheitern in der ersten Runde

Frust pur: Bayern-Spielerin Simone Laudehr unmittelbar nach dem Schlusspfiff. Foto: imago/foto2Press

Die Fußballerinnen des FC Bayern sind schon in der ersten Runde der Champions League ausgeschieden. Trotz eines 2:1-Sieges gegen den FC Chelsea nicht zum Weiterkommen gereicht.

 

München - Der Bundesligist gewann am Mittwoch daheim in München gegen den FC Chelsea zwar mit 2:1 (0:0), verpasste nach der 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel aber wegen der Auswärtstorregel den Einzug ins Achtelfinale.

Vor den Augen von Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic im Grünwalder Stadion fehlte dem spielerisch überlegenen Team von Trainer Thomas Wörle zunächst wie im Hinspiel die Durchschlagskraft.

In Führung ging hingegen Chelsea, das einen Konter zum 1:0 durch Francesca Kirby (60. Minute) nutzte. Danach drehten die Bayern durch ein Eigentor von Gemma Davison (75.) und Lucie Vonkova (82.) die Partie und hatten Chancen zum 3:1. Aufgrund der Auswärtstorregel zog allerdings Chelsea in die nächste Runde ein.

Am Ende aber fehlte ein Tor. Die Münchnerinnen ereilte in der europäischen Königsklasse damit wie 2015 das Aus schon im Auftaktduell. In der Vorsaison waren die Bayerinnen noch ins Champions-League-Viertelfinale gekommen.

Die Stimmen zum Spiel

Thomas Wörle (Trainer FC Bayern): "Es ist sehr bitter! Die Mannschaft kann sich kaum etwas vorwerfen. Wir haben heute die zweite Halbzeit ähnlich dominiert wie in London, hatten ordentliche Torchancen. Meine Mannschaft hat wieder brutalen Kampfgeist bewiesen. Darauf bin ich richtig stolz. Nach dem Rückstand sind wir gut zurückgekommen, haben das 1:1, 2:1 und sogar das reguläre 3:1 gemacht. Wenn man beide Spiele zusammennimmt, dann hatten wir drei klare Fehlentscheidungen gegen uns. Das soll keine Ausrede sein. Aber das ist auf so einem hohen Niveau gegen einen starken Gegner einfach zu viel. Wir waren in der Offensive in beiden Spielen nicht konzentriert genug, hätten beide klar für uns entscheiden können. Aber es sollte nicht sein."

Simone Laudehr (FC Bayern): "Wir haben unglaublich gut gespielt, schon in Chelsea. Es gab in beiden Spielen nicht viele Momente, wo wir unachtsam waren oder nicht gut standen. Jeder hat alles gegeben, wir haben alles versucht. Wir hatten es verdient weiterzukommen. Jetzt gilt es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken."

Manuela Zinsberger (FC Bayern): "Es ist sehr bitter. Die Mannschaft will unbedingt, hat Zug zum Tor, kreiert Chancen, aber der Ball geht nicht rein. Wir müssen das jetzt erst mal sacken lassen. Am Sonntag steht dann das nächste wichtige Spiel an."

 

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