Bussi-Bussi-Verbot Münchner Society-Lady putzt und färbt jetzt selbst

Vor Corona immer top gestylt, jetzt färbt sie sich ihre Haare selbst: Societylady Ulrike Hübner. Foto: imago/privat

Wie ergeht es einer Münchner Society-Lady in Zeiten von Party- und Bussi-Bussi-Verbot? Die AZ hat bei Ulrike Hübner nachgefragt.

 

München - Sie liest momentan viel, lernt Spanisch und putzt selbst. Statt ihrer Putzfrau für 20 Euro die Stunde Anweisungen zu geben, nimmt Ulrike Hübner selbst den Wischlappen in die Hand (das gesparte Geld spendet sie an Artists For Kids). Statt maßgeschneiderte Kleider von Talbot Runhof trägt sie praktische Hauskleidung, statt teurer Friseurbesuche färbt sie die Haare selbst ("Das hat wunderbar geklappt, die Farbe ist richtig schön geworden").

Während Corona-Pandemie: Terrasse bepflanzen, kochen und backen

Außerdem bepflanzt sie ihre Dachterrasse in Bogenhausen. Ihr Ex und inzwischen bester Freund, Gastro-Visionär Erich Kaub, wohnt nebenan. "Wir haben gerade seinen Geburtstag gefeiert, ich habe ein Drei-Gänge-Menü für ihn gekocht und einen Kuchen gebacken", erzählt Ulrike Hübner. Und: "Die Entscheidung der Ausgangsbeschränkung von Ministerpräsident Markus Söder, um das Virus einzudämmen, war in meinen Augen richtig", findet sie. "Aber natürlich ist mir ein bisschen langweilig. Ich verfolge die Nachrichten, telefoniere mehr und schlafe mehr. Leider esse ich viel und nehme zu."

Früher: drei bis vier Events die Woche

Normalerweise gehe sie drei bis vier Mal die Woche zu ausgewählten Einladungen, aber nie zwei Abende hintereinander: "Den Tipp hat mir Kaiserin Soraya mal gegeben, daran halte ich mich seit Jahrzehnten." Normalerweise pendle sie zwischen München und Marbella. "Dort habe ich ein Haus mit großem Garten und Angestellte. Ich bin aber froh, in Deutschland zu sein, wenn was passiert, ist hier die ärztliche Versorgung viel besser."

München-Newsletter

Jetzt kostenlos abonnieren
E-Mail:

8 Kommentare