Bundespolizei als Partnervermittlung? Wiesn-Besucherin verliebt sich in Beamten - So reagiert der Polizist

Die Wiesn-Polizei sorgt dieses Jahr nicht nur für Ordnung. (Symbolbild Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Keine klassische Liebesgeschichte, aber eine kuriose. Vom Fleck weg hat sich eine 27-Jährige Wiesn-Besucherin in einen Bundespolizisten verliebt. Doch ein Happy End gibt’s nicht. 

 

München - Blonde Haare, durchtrainiert, blaugrüne Augen und ein umwerfendes Lächeln – so stand ein Bundespolizist am Montag im dichtesten Wiesn-Getümmel am Münchner Hauptbahnhof vor einer 27-Jährigen. Schon war’s um die Frau aus dem Landkreis Traunstein geschehen. Sie verliebte sich Hals über Kopf in den feschen Polizisten.

Hin und weg sei sie gewesen, aber sie habe sich nicht getraut, den Beamten mit den hübschen Augen anzusprechen. Nur Blicke habe sie ihm zugeworfen, die, so glaubt die 27-Jährige zumindest, der Polizist sogar erwidert habe.

Erst am nächsten Morgen nahm sie all ihren Mut zusammen und schrieb eine E-Mail an die Polizei: "Ich wollte ihn ansprechen, wusste aber nicht, ob ich das überhaupt darf, wenn es um so etwas "Privates geht", schrieb sie. "Außerdem war es mir ziemlich unangenehm, genauso wie diese Nachricht, weil ich nicht weiß, ob es angebracht ist."

So reagiert die Bundespolizei auf den ungewöhnlichen Aufruf

Die Bundespolizei schlüpfte in die eher ungewohnte Rolle als Partnervermittler. Und siehe da, die Beamten hatten Erfolg und fanden den "Herzensbrecher" (AZ berichtete).

Allerdings gibt’s kein Happy End bei diesem Wiesn-Flirt. Der Mann aus Sachsen ist für die Frau aus Oberbayern unerreichbar. Der Polizeimeister (23) ist nämlich "seit fünf Jahren vergeben", sagt er. Fraglich, ob ihn seine Freundin zur nächsten Wiesn wieder nach München lässt. 

 

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