Bundesliga am Samstag Spitzentrio siegt im Gleichschritt

Leipziger Jubeltraube nach dem Tor zum 1:0 gegen den 1. FC Köln. Foto: dpa

Der FC Bayern glänzt beim 8:0-Kantersieg gegen den Hamburger SV, doch auch die direkte Bundesliga-Konkurrenz gibt sich am Samstag keine Blöße.

 

Köln - Der FC Bayern brillierte im 1000. Spiel von Trainer Carlo Ancelotti, RB Leipzig zeigte sich wieder in Bestform, und Borussia Dortmund überzeugte endlich auch wieder auswärts: Die Spitzenteams der Fußball-Bundesliga siegten am 22. Spieltag im Gleichschritt.

Rekordmeister München fertigte den Hamburger SV mit 8:0 (3:0) ab und liegt nach dem höchsten Sieg einer Mannschaft in der laufenden Saison weiter fünf Punkte vor dem Neuling aus Sachsen, der beim 3:1 (2:0) gegen den 1. FC Köln ebenfalls keine Probleme hatte. Der BVB setzte sich nach drei Auswärtspflichtspielen in Folge ohne Sieg mit 3:0 (1:0) beim starken Aufsteiger SC Freiburg durch und festigte den dritten Rang.

Am Sonntag (17:30 Uhr/Sky) will der Tabellenvierte 1899 Hoffenheim bei Schalke 04 nachlegen und nach Punkten wieder mit dem BVB gleichziehen. Einen schweren Rückschlag im Rennen um einen Europapokalplatz erlitt Bayer Leverkusen. Der Champions-League-Achtelfinalist unterlag daheim dem FSV Mainz 05 mit 0:2 (0:2) und liegt vor dem Abendspiel (18:30 Uhr/Sky) zwischen Hertha BSC und Eintracht Frankfurt weiter vier Punkte hinter Rang sechs.

Für Schlusslicht Darmstadt 98 rückt der Abstieg immer näher. Trotz Führung verloren die Lilien 1:2 (0:0) gegen den FC Augsburg. Im Duell der Zwillinge unterlag Hamit gegen Halil Altintop. 98 trennen acht Punkte vom Relegationsrang 16 - einen solchen Rückstand nach 22 Runden hat in der Liga-Historie bisher noch keine Mannschaft aufholen können.

Der Tabellenvorletzte FC Ingolstadt empfängt am Sonntag (15:30 Uhr/Sky) Borussia Mönchengladbach.

Die Leipziger gingen durch Emil Forsberg (3.) noch früher in Führung und spielten Köln an die Wand. Ein Eigentor von Dominic Maroh (34.) war der Lohn. Nach dem Anschlusstreffer von Yuya Osako (53.) sorgte Timo Werner (65.) für die Entscheidung.

Spielbestimmender BVB

Dominant trat auch der BVB nach dem Kopfballtreffer von Sokratis (13.) in Freiburg auf. Pierre-Emerick Aubameyang (55. und 70.) erhöhte auf 3:0 und zog mit Lewandowski gleich.

Stefan Bell per Kopf (3.) und Levin Öztunali per Freistoß (11.) brachten Mainz in Leverkusen schon früh auf die Siegerstraße. Marcel Heller (47.) ließ Darmstadt jubeln, Paul Verhaegh per Foulelfmeter (54.) und Raul Bobadilla (85.) drehten das Spiel.

Auf der Kippe steht nach dem unglücklichen 1:2 am Freitagabend gegen Werder Bremen Trainer Valerien Ismael beim VfL Wolfsburg. Sportdirektor Olaf Rebbe verweigerte ein Treuebekenntnis, nachdem ein Doppelpack von Serge Gnabry (10./18.) die Abstiegssorgen der Niedersachsen vergrößert hatte. Der Anschlusstreffer von Borja Mayoral (19.) reichte nicht, Werder schloss nach Punkten mit Wolfsburg gleich.

 

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