Briefe ans Christkind Weihnachtspostamt in Himmelstadt eröffnet

Der Stempel des einzigen bayerischen Weihnachtspostamtes ist am 22.11.2013 in Himmelstadt (Bayern) zu sehen, während im Hintergrund Briefe von Kindern an das Christkind sortiert werden. Foto: dpa

Direkter Draht zum Christkind: Gut drei Wochen vor Weihnachten hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am Sonntag das Weihnachtspostamt im unterfränkischen Himmelstadt (Landkreis Main-Spessart) eröffnet.

 

Himmelstadt - Rund 80.000 an das Christkind adressierte Briefe werden ehrenamtliche Schreiber in den kommenden Wochen beantworten, wie das Innenministerium mitteilte. Eine halbe Stunde nach der Eröffnung hatten Kinder nach Angaben des Postamtes schon zehn Briefe mit ihren Wünschen persönlich vorbei gebracht. „Schon allein mit dem Eintreffen des Antwortbriefs geht der erste unausgesprochene Wunsch in Erfüllung: eine Nachricht vom Christkind“, sagte Herrmann.

Das Weihnachtspostamt Himmelstadt ist das einzige Weihnachtspostamt in Bayern. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Gemeinde und Deutscher Post AG. Die Ehrenamtlichen öffnen, sortieren und beantworten im Namen des Christkindes Berge von Briefen mit unterschiedlichsten Wünschen. Dabei geht es nach Angaben des Ministeriums nicht nur um Spielzeug.

Die Kinder schreiben auch von Krankheit oder Tod in der eigenen Familie, wünschen sich besseren Schulnoten oder dass die Eltern mehr Zeit haben. „Kindern Hoffnung und Lebensmut zu geben, das ist wahre christliche Nächstenliebe“, sagte Herrmann.

 

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