"Brauche das Adrenalin" FC Bayern: Neuer Verein - Franck Ribéry will zu einem "großen Klub"

Routiniers: Arjen Robben (li.) und Franck Ribery (Mi.) waren lange Jahre beim FC Bayern. Foto: dpa

Franck Ribéry spricht in einem Interview über den Abschied vom FC Bayern und seine Zukunft. Der Franzose will nochmal richtig angreifen.

 

München - Er ist ein heißes Thema auf dem Transfermarkt: Franck Ribéry. England, Katar, Australien - der 36-Jährige wurde mit vielen Klubs in Verbindung gebracht, seit sein Abschied vom FC Bayern zum Ende dieses Monats feststeht.

Zwölf Jahre war der Franzose bei den Bayern. Doch, wie geht es nach seiner Zeit in München weiter? Jetzt hat sich Ribéry selbst geäußert.

Franck Ribéry: "Geld bekomme ich überall"

"Ich möchte noch zwei Jahre spielen. Geld bekomme ich überall. Es geht vielmehr um die Herausforderung. Ich stehe vor einer wichtigen Entscheidung. Ich darf nicht an mich denken, sondern an meine Frau und meine fünf Kinder", sagte der Außenangreifer der französischen "L'Equipe": "Mein letztes Tor für die Bayern hat etwas in mir ausgelöst. Ich fühle, dass ich immer noch in der Lage bin, eine schöne Herausforderung anzunehmen. Ich brauche immer noch das Adrenalin."

Ribéry erzählte weiter: "An dem Tag, an dem ich das Gefühl habe, fertig zu sein, werde ich aufhören. Da bin ich realistisch. Mein Spiel basiert auf meiner Physis und Schnelligkeit. Wenn ich auf dem Feld bin, habe ich das Gefühl, dass ich immer noch auf einem sehr guten Niveau spielen kann und dass ich immer noch Angst verbreite."

Ribéry hatte am letzten Bundesliga-Spieltag beim 5:1 gegen Eintracht Frankfurt, das gleichbedeutend mit der Deutschen Meisterschaft war, per Traumtor das 4:1 für die Bayern erzielt - und Präsident Uli Hoeneß damit zu Tränen gerührt.

Franck Ribéry: "Ich bin noch da"

"Ich bin immer noch hungrig. Und ich denke, ich kann noch viel leisten", meinte der französische Superstar nun zur "L'Equipe" - und nannte sein Ziel: "Ich kann immer noch in einem großen Klub spielen, denke ich. Ich habe diese Erfahrung, die oft den Unterschied ausmacht. Mit 36 ist es kein Zufall, wenn ich immer noch solche Tore schieße. Ich bin noch da."

 

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