Das AZ-Rezept Bratwurst selber machen - so geht es!

Anja Auer erklärt in diesem Rezept, wie man Bratwürste selber macht. Foto: Mathhias Würfl

Seine Bratwurst selbst zu machen hat Vorteile: Es ist einfach, schmeckt lecker und man weiß, was drin ist. Zudem macht es Spaß mit mehreren Leuten gemeinsam zu wursten und ein Vorrat ist auch schnell angelegt. Das Bratwurst-Rezept von Anja Auer.

 

Man macht ja heutzutage, so Lust und Laune besteht, vieles in der Küche selbst: Die Pizza anstelle einer fertigen aus dem Supermarkt. Oder das Sauerkraut, statt dieses in Dosen abgefüllt zu kaufen. Und es würden sich noch viele weitere Beispiele aufzählen lassen. Aber wie sieht es beim Thema Wurst aus? Besonders bei der Bratwurst? Da denken die wenigsten ans selber machen. Obwohl es sehr einfach ist…

Bratwurst selber machen

Rezept zum Bratwurst selber machen

Portionen: 1 kg
Vorbereitungszeit: 60 Minuten

Zutaten:
1 kg Schweinefleisch (Schweinebauch, Schulter, Schlegel mit einem Fett-Fleisch-Verhältnis zwischen 50:50 und 40:60)
20 g Salz
2,5 g Pfeffer (gemahlen)
1 TL Piment
0,5 TL Zwiebelextrakt (flüssig)
0,5 TL Knoblauchextrakt (flüssig)
1 EL Majoran (gerebelt)
0,5 TL Muskatnuss (gemahlen)
1 EL Basilikum (gerebelt)
1 TL Kümmel (gemahlen)
2 Meter Naturdarm (Dicke nach Wunsch)

Zubereitung: 
Fleisch in kleine Stücke schneiden und Gewürze gut untermischen. Die Mischung durch den Fleischwolf geben – Scheibenstärke je nach gewünschter Körnigkeit der Wurst später (kleine für feine Bratwurst, große für grobe Bratwurst). Die Wurst in den Befüller geben und die Kurbel drehen, bis das Brät sichtbar ist.

Nun den Darm auf den Befüllstutzen aufziehen und am Ende einen Knoten binden. Die Kurbel langsam und gleichmäßig drehen und den Darm komplett befüllen. Am Ende wieder einen Knoten binden und die Würste abdrehen.

Beim Bratwurst machen weiß man, was drin ist

Obwohl: Dass die wenigsten Leute an das Selbermachen von Bratwurst denken, stimmt nicht ganz. Es gibt immer mehr Menschen, besonders in Videos auf YouTube zu beobachten, die ihre Würste selber produzieren. Aber es ist immer noch eine sehr kleine Gemeinde. Der größte Vorteil, neben dem Spaß des gemeinsamen Wurstens, so es in einer Gruppe geschieht: Man weiß, was sich in der Wurst befindet. Sprich: Bei welchem Metzger ist das Fleisch erworben, welche Gewürze verwende ich und natürlich in den meisten Fällen: keine künstlichen Zusatz- und Konservierungsstoffe.

Bratwurst selbst befüllen

Unentbehrlich ist eine Maschine, mit der das Brät in den Darm gelangt. Ein sogenannter Wurstbefüller. Derer gibt es verschiedene im Handel zu kaufen. Von 25 Euro bis weit über 1.000 Euro reicht hier die Preisspanne. Selbst die günstigsten verrichten ihren Dienst, wer jedoch vorhat, öfters mal zu wursten sollte schon einen Betrag zwischen 50 und 130 Euro investieren.

Bratwurst selber machen ohne Fleischwolf

Natürlich muss das Fleisch auch gewolft werden. Wer keinen Fleischwolf besitzt kann sich das Fleisch auch in den meisten Metzgereien durch den Fleischwolf drehen lassen. Die Gewürzmischung am besten ebenfalls gleich mit dem Fleisch durchdrehen lassen.

Wer beim ersten Mal Bratwurst machen noch nicht zu 100 Prozent mit dem Wurstbefüller oder dem Abdrehen der Würste klarkommt: Keine Sorge! Ich habe mich bei meinen ersten Versuchen auch angestellt und bin immer noch am Lernen!

Selbstgemachte Bratwürste auf Vorrat produzieren

Die Bratwürste können nach dem Wursten problemlos eingefroren und bei Bedarf aufgetaut werden. Oder falls jemand gerne geräucherte Bratwürste mag im Grill oder Smoker geräuchert werden. Und ganz ehrlich: Für zehn Bratwürste fängt ja auch niemand das Wursten an. Darum am besten mit Freunden zusammen wursten und einen Vorrat produzieren.

Video: Bratwürste selber machen

 

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