Branchenprimus sahnt ab TV-Gelder: FC Bayern erreicht neue Rekordmarke

Blicken in eine finanziell rosige Zukunft: Die Bayern-Bosse Uli Hoeneß (links) und Karl-Heinz Rummenigge. Foto: sampics/Augenklick

Mit solchen Beträgen lässt sich prima planen: Wenn ab der nächsten Saison der neue TV-Vertrag für die 36 Profiklubs gilt, dann kassiert der FC Bayern mächtig ab - und kratzt an der 100-Millionen-Euro-Marke.

 

München – Die Verantwortlichen des FC Bayern haben gut lachen: Der ab der nächsten Saison geltende TV-Vertrag für die 36 Profivereine verheißt dem deutschen Rekordmeister eine Menge Geld.

Insgesamt 1,194 Milliarden Euro werden nach einem neuen Verteilerschlüssel ausgeschüttet. Wie der Kicker berichtet, steht das dann praktizierte System nicht mehr wie bisher auf zwei Säulen - Sockelbetrag plus erfolgsabhängige Komponente mittels einer Fünf-Jahres-Wertung -, sondern auf vier Säulen.

Der Mammut-Anteil (70 Prozent) wird künftig nach dem sportlichen Erfolg der letzten fünf Jahre verteilt. Zudem fallen Komponenten wie "Sportliche Nachhaltigkeit", "Nachwuchs" und "Wettbewerb" ins Gewicht.

Der FC Bayern stößt dabei in neue Dimensionen vor: Der alte und neue deutsche Meister kratzt an der 100-Millionen-Euro-Marke. 99,06 Millionen Euro kassieren die Münchner ab Sommer 2017.

Borussia Dortmund auch gut dabei

Angesichts der Tatsache, dass beim Rekordmeister ein personeller Umbruch ansteht - die Startelf der Bayern beim 5:4 in Leipzig hatte ein Durchschnittsalter von 29,4 Jahren -, tut das Geld dem Klub richtig gut. Jetzt geht es nur noch darum, es vernüftig zu investieren...

Nur Borussia Dortmund kann da einigermaßen mithalten: Der BVB erhält laut Kicker 89,27 Millionen Euro. Die designierten Aufsteiger VfB Stuttgart und Hannover 96 bekommen nach Stand der Dinge 31,99 respektive 34,9 Millionen Euro.

Die finalen Summen stehen zwar erst nach Abpfiff der Relegationsspiele fest, doch für die meisten Vereine wird sich bis dahin nicht mehr viel ändern.

 

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