Blutspritzer an der Tür München: Polizei muss wegen Beziehungsstreit ausrücken

Insgesamt waren neun Streifenfahrzeuge an dem Einsatz der Polizei beteiligt.(Symbolbild) Foto: Friso Gentsch/dpa

In einem Mehrfamilienhaus in Haidhausen hat sich am Samstagabend ein Paar gestritten: Ein 47-jähriger Mann kam mit Schnittverletzungen ins Krankenhaus.

 

Haidhausen - Ein Beziehungsstreit hat am Samstagabend in der Ismaninger Straße einen Polizeieinsatz mit insgesamt neun Streifen ausgelöst. 

Gegen 20.40 Uhr war ein entsprechender Notruf bei der Polizei eingegangen: Der Anrufer berichtete, er habe im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses eine Frau angetroffen – sie sei sehr emotional gewesen und habe von einem Streit mit ihrem Lebensgefährten in einer dortigen Wohnung erzählt.

Polizei entdeckt Blutspritzer an der Tür

Die eingetroffenen Polizisten konnten Blutspritzer an der Wohnungstür feststellen, bei der 31-jährigen Frau waren keine Verletzungen erkennbar. Wie die Polizei weiter berichtet, spielte möglicherweise auch ein Messer eine Rolle.

Um die undurchsichtige Situation zu klären, betraten Kräfte einer Münchner Einsatzhundertschaft die Wohnung und trafen dort auf den 47-jährigen Lebensgefährten der Frau. Er hatte Schnittverletzungen und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Nach derzeitigem Kenntnisstand beging der Münchner keine Straftaten, so die Polizei.

 

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