Bleibt die Real-Leihgabe? Rummenigge über James: "Karten auf dem Tisch"

Der kolumbianische Nationalspieler James Rodríguez steht seit Juli 2017 als Leihgabe von Real Madrid beim FC Bayern unter Vertrag. Foto: firo/Augenklick

Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge spricht über eine mögliche Festverpflichtung von James Rodríguez, nennt Zahlen - und dankt Ex-Trainer Carlo Ancelotti für dessen "sehr gute Idee", den Kolumbianer auszuleihen.

München - James Rodríguez hat sich beim FC Bayern durchgebissen: Nach einem schleppenden Start ist der kolumbianische Nationalspieler längst eine wichtige Stütze im Münchner Starensemble - in 25 Pflichtspielen war er an zwölf Toren direkt beteiligt.

Kein Wunder, dass Karl-Heinz Rummenigge in höchsten Tönen vom derzeit angeschlagenen Mittelfeldspieler schwärmt: "Er ist ein ganz wichtiger Spieler geworden, ein technisch feiner Spieler mit einem wunderbaren Schuss." Und der Vorstandschef des FC Bayern lässt einmal mehr durchklingen, dass der Klub an einer festen Verpflichtung des im Moment von Real Madrid ausgeliehenen Profis interessiert ist.

Rummenigge über James: "Die Option verfällt ja nicht"

Bei FC Bayern.tv live nannte er auch gleich eine konkrete Summe: 42 Millionen Euro ist die Option wert, den 26-Jährigen "zu erwerben", wie es Rummenigge ausdrückt: "Vertragstechnisch liegen die Karten auf dem Tisch. Wir haben ihn jetzt für zwei Jahre ausgeliehen."

Das sei nach wie vor nicht wenig Geld, betont der 62-Jährige. "Auch wenn wir andere verrückte Summen am Transfermarkt erleben durften." Rummenigge tritt bei aller Euophorie allerdings auf die Bremse. Die Verantwortlichen würden das Ganze in Ruhe entscheiden, aber wohl nicht in diesem Jahr: "Die Option verfällt ja nicht."

Die Verpflichtung von James Rodríguez sei der große Wunsch von Heynckes-Vorgänger Carlo Ancelotti gewesen. "Eine sehr gute Idee", wie Rummenigge betonte.

 

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