Bei Kommunalwahl 2020 Kristina Frank soll OB Dieter Reiter herausfordern

Kristina Frank (37) wird erst im kommenden Mai bei einer Aufstellungsversammlung der CSU offiziell nominiert. Foto: Daniel von Loeper

Münchens CSU-Chef Ludwig Spaenle und die amtierende Kommunalreferentin Kristina Frank wollen die Personalie am Mittwochvormittag bei einer Pressekonferenz verkünden.

 

München - Am Mittwoch wird es so gut wie offiziell: Kristina Frank, Münchens Kommunalreferentin, wird die neue OB-Kandidatin der CSU – und damit bei der Kommunalwahl 2020 SPD-OB Dieter Reiter herausfordern.

So schlagen es Münchens CSU-Chef Ludwig Spaenle und die neun Vorsitzenden der Münchner Kreisverbände einstimmig vor, die sich am Dienstagabend zu einer informellen Sitzung getroffen haben. Zuvor hatte Rathausfraktionschef Manuel Pretzl, der Josef Schmid als neuer Zweiter Bürgermeister nachfolgt, erklärt, für eine OB-Kandidatur nicht zur Verfügung zu stehen (Lesen Sie hier das AZ-Interview mit Manuel Pretzl).

Offizielle Nominierung von Kristina Frank im Mai 2019

Auch der Stadtrat und erfolglose Landtagskandidat Hans Theiss, der ebenfalls als möglicher Kandidat galt, möchte nicht antreten. Spaenle und Kristina Frank wollen die Personalie Mittwochvormittag bei einer Pressekonferenz verkünden. (Lesen Sie her: Clemens Baumgärtner - der neue Wirtschaftsreferent)

Offiziell nominiert wird die 37-jährige Juristin - sie war Richterin am Landgericht München I und kam erst 2014 in den Stadtrat - allerdings erst im kommenden Mai bei einer Aufstellungsversammlung der CSU. Die rund 100 Delegierten dafür werden zwischen Mitte März und Ende April bei den internen Kreisverbands-Neuwahlen bestimmt.

 

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