Bei Filmpreisen nur nomniert BAFTA: Auch kein UK-Oscar für Daniel Brühl

Einen Namen hat sich Daniel Brühl mit seiner Rolle in dem Biopic "Rush" auch international gemacht, denn allein die Nominierungen bei den wichtigen Filmpreisen sind schon eine große Ehre. Leider steht seit Sonntagabend aber auch fest, dass es bei den vier Nominierungen bleibt.

 

Bei den BAFTA-Awards in der Londoner Royal Opera ist der deutsche Charakterdarsteller Daniel Brühl (35 "Good Bye, Lenin!") erneut leer ausgegangen. Genießen konnten er und seine Freundin Felicitas Rombold die Preisverleihung dennoch - denn schon allein die Nominierung ist eine außergewöhnliche Ehre.

Der UK-Oscar für den besten Nebendarsteller ging zwar nicht wie zuvor schon bei den "Golden Globes", den "Critics' Choice Movie Awards" und den "Screen Actors Guild Awards" an Jared Leto (42) für dessen Rolle in "Dallas Buyers Club". Dafür räumte diesmal Barkhad Abdi (28) für seine Rolle in "Captain Phillips" ab. Für den Oscar Anfang März ist Daniel Brühl nicht nominiert.

Einer der beiden großen Sieger der "British Academy of Film and Television Arts"-Preisverleihung war der Sklaventhriller "12 Years A Slave". Der von Brad Pitt (50) produzierte Streifen wurde "Bester Film" und Chiwetel Ejiofor (36) "Bester Hauptdarsteller". Zur besten Hauptdarstellerin wurde die Australierin Cate Blanchett (44) für ihre Rolle in dem Woody-Allen-Streifen "Blue Jasmine" gekürt.

Der andere große Abräumer war "Gravity" mit Sandra Bullock (49) und George Clooney (52) in den Hauptrollen. Obwohl er eine US-Produktion ist, bekam der Film den Preis als bester britischer Film: Laut Akademie wurde er teilweise an Schauplätzen in Großbritannien gedreht. "Gravity"-Regisseur Alfonso Cuarón (52) bekam beim letzten großen Testlauf vor der Oscars außerdem den Preis für die beste Regie. Ausgezeichnet wurde sein Streifen auch in den Kategorien "Bester Sound", "Beste visuelle Effekte" und "Beste Originalmusik".

Die britische Schauspielerin Helen Mirren wurde mit der "BAFTA-Fellowship" ausgezeichnet. Die höchste Ehre der britischen Filmakademie übergab Prinz William (31). Die 68-Jährige hatte dessen Großmutter, Queen Elizabeth II., sowohl in dem Film "The Queen" als auch im gleichnamigen Theaterstück im Londoner Westend gespielt. Für die Filmrolle war sie 2007 mit dem Oscar als "Beste Schauspielerin" ausgezeichnet worden.

 

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