Bei der Münchner Freiheit Grist & Grain: Erst das Restaurant, dann die Cocktailbar

AZ-Lokalredakteurin Jasmin Menrad.
Dirk Gerrard mit Entenbrustschinken und Black Tiger Garnelen. Foto: min

Im Grist and Grain in Schwabing gibt’s gute Ideen auf dem Teller und ab September auch eine Bar nebenan.

 

Es hängt an den Handwerkern: Planmäßig will Dirk Gerrard (44) seine Cocktailbar nahe der Münchner Freiheit Anfang September eröffnen. Gerrard ist aber ein unaufgeregter Mensch und er hat ja schon in seinem kleinen Lokal "Grist and Grain" direkt neben der uneröffneten Cocktailbar viel zu tun. "Cocktailbars funktionieren heute leider nicht mehr ohne Essen. Wenn’s nicht wenigstens Fingerfood gibt, kommen die Leute erst um 22 Uhr und gehen um halb eins weiter zum Feiern", sagt Gerrard.

"Cocktailbars funktionieren heute leider nicht mehr ohne Essen"

Im Grist and Grain gibt es Essen zur Genüge – und auch schon eine kleine Cocktailkarte. Gerrard empfiehlt drei ganze Black Tiger Garnelen mit Avocado-Physalis-Salat (15 Euro), eine gelungene Komposition und für die Garnelen-Hände ist sogar an eine Fingerbowl gedacht. Als Sattmacher ist ein frisches Kräuterbaguette dabei.

Die Begleitung probiert den hausgemachten Entenbrustschinken von der Metzgerei Franz Graf mit Couscous-Salat und ein durchdachtes Dattel-Schalotten-Chutney (14,50 Euro). Danach probieren wir sehr gerne noch die Lütticher Waffel, in der karamellisierter Hagelzucker kracht mit Vanilleeis und Schokosoße (5,50 Euro).

Vegetarier können Oliventeig-Ravioli mit Zucchini-Minze-Füllung (klein: 11,50 Euro) oder beim Mittagstisch Rote-Bete-Knödel mit Feldsalat und Ziegenkäsemousse (11,90 Euro) bestellen.

Chef Dirk Gerrard ist seit 25 Jahren in der Gastronomie

Cocktails sind die Leidenschaft von Gerrard, der seit 25 Jahren Gastro macht, unter anderem im Martini Club. Weil am Tisch viel geflaxt wird und die Redakteurin von den Zeiten schwärmt, als ihr noch ein schlecht gemachter Piña Colada geschmeckt hat, serviert der Chef einen Pineapple Daiquiri mit Plantation-Pineapple-Rum, Limette und Zucker. Ein Drink mit großer Tiefe und weniger Kalorien als Piña Colada, quasi eine Variante für Genießer von Trinkkultur. Noch ist die Cocktailkarte übersichtlich, aber Gerrad verarbeitet auf Wunsch alles, was er hinter der Bar stehen hat, zu Cocktails. Und im Herbst geht’s dann auch nebenan mit dem Cocktailbetrieb und Fingerfood los.


Wilhelmstraße 43, Mo-Fr 11 bis 23 Uhr, Sa 16 bis 23 Uhr. 089 230 208 28

 

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