OB Reiter soll Bewerbung abgeben Wird der Münchner Olympiapark Unesco-Weltkulturerbe?

1972 fanden in München die Olympischen Sommerspiele statt, ein Großteil der damaligen Stätten wird heute noch genutzt. Foto: Peter Kneffel/dpa

Wird der Münchner Olympiapark Unesco-Weltkulturerbe? Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung beauftragt OB Reiter (SPD) die Vorbewerbung beim Bayerischen Wissenschaftsministerium einzureichen.

 

München  - Die Bewerbung um eine Anerkennung des Münchner Olympiaparks als Unesco-Welterbe hat die nächste Stufe erreicht. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wurde am Donnerstag vom Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats damit beauftragt, die Vorbewerbung beim Bayerischen Wissenschaftsministerium einzureichen, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte. Ob der Olympiapark auf die deutsche Vorschlagsliste aufgenommen wird, entscheidet die Kultusministerkonferenz. Zunächst wird die Vorbewerbung auf Landesebene beim Wissenschaftsministerium begutachtet.

Münchner Olympiapark als Unesco-Weltkulturerbe?

Der Olympiapark umfasst Bauten wie das Olympiastadion oder den Fernsehturm und ist seit 1996 als Ensemble in die Denkmalliste eingetragen. Für die Bewerbung als Unesco-Welterbe stellte die Stadt München eine halbe Million Euro zur Verfügung. Mit dem Geld sollen bis 2023 vor allem Dienstleistungen wie Gutachten oder Werkverträge finanziert werden, um die Bewerbung vorzubereiten.

In die Liste werden Kulturstätten und Naturlandschaften aufgenommen, die nach Ansicht des Unesco-Komitees Bestandteil des Welterbes der Menschheit und deswegen besonders schützenswert sind.

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