Bayern-Star übel gefoult Offizielle Diagnose ist da: So steht es um David Alaba

, aktualisiert am 13.08.2018 - 11:44 Uhr
David Alaba krümmt sich nach dem Foul von da Costa (2.v.r) am Boden. Foto: Arne Dedert/dpa

Bei einem überharten Einsteigen von Frankfurts Danny da Costa verletzt sich David Alaba am Knie und kann nicht weiterspielen. Jetzt ist die Diagnose da – die Bayern können leichte Entwarnung geben.

Frankfurt/Main - Erstes Pflichtspiel, erster Titel. Der FC Bayern hat sich mit einem dominanten 5:0 im DFL-Supercup gegen Eintracht Frankfurt den ersten Titel der Saison gesichert. Ein Wermutstropfen: David Alaba musste in der 79. Minute verletzt in die Kabine gebracht werden.

Heftiges Tackling gegen David Alaba

Vorausgegangen war ein heftig geführtes Tackling von Danny da Costa. Alaba bekam einen Schlag aufs Knie und musste gestützt vom Platz geleitet werden. In der Schlussphase spielten die Bayern zu zehnt, weil Kovac bereits dreimal gewechselt hatte. "Er hat einen Schlag gegen das Knie bekommen, wir werden das untersuchen. Ich hoffe, es ist nichts Ernstes", sagte Kovac im ZDF über seinen Außenverteidiger. Deutlich negativer war da schon Sportdirektor Hasan Salihamidzic eingestellt: "Ich will über einen Kreuzbandriss nicht nachdenken. Wir müssen abwarten", sagte "Brazzo" nach dem Spiel bei Eurosport.

Diagnose: Schwere Knieprellung

Am Montagvormittag gab es dann leichte Entwarnung – wie der FC Bayern mitteilt, hat Alaba eine schwere Prellung des linken Kniegelenks erlitten. Das ergab eine MRT-Untersuchung. Ob Alaba im Pokalspiel gegen SV Drochtersen/Assel am Samstag auflaufen kann, ist noch unklar. Zunächst wird das Gelenk jetzt ruhiggestellt. Wann Alaba wieder ins Training einsteigen kann, soll je nach Heilungsverlauf von Tag zu Tag entschieden werden.

In der Commerzbank-Arena in Frankfurt sahen die Zuschauer ein ruppig geführtes Supercup-Duell. Vor allem die Eintracht fiel wiederholt mit überhartem Einsteigen auf. Frankfurts Kapitän David Abraham hatte Glück, dass sein eindeutiger Ellenbogenschlag gegen Lewandowski weder von Schiedsrichter Marko Fritz (Korb) noch vom Videoassistenten als rotwürdig eingestuft wurde.

 

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