Seit 1976 vermisst Polizei prüft neue Hinweise im Fall Monika Frischholz

Seit 1976 wird die aus Flossenburg stammende Monika Frischholz vermisst. Foto: Armin Weigel/dpa

Im Fall der seit 1976 vermissten Monika Frischholz aus Flossenbürg geht die Polizei neuen Hinweisen nach, die seit vergangener Woche eingegangen sind.

 

Flossenbürg - Im Fall der seit 42 Jahren verschwundenen Monika Frischholz aus Flossenbürg in der Oberpfalz prüft die Polizei neue Hinweise. Seit der vergangenen Woche seien rund 20 neue Hinweise eingegangen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Größtenteils stammten diese von Zeugen, die sich davor noch nicht bei der Polizei gemeldet hätten. Andere Informationen seien Zeugen wieder eingefallen, die sich schon einmal gemeldet hätten. Ob die Hinweise die Ermittler weiterbringen, sei nun zu prüfen.

Neue Hinweise im Fall Monika Frischholz - Polizei will nach Ostern über weitere Grabungen entscheiden

Danach wollen die Beamten den Angaben nach entscheiden, ob sie auf der Suche nach der Leiche des verschwundenen Mädchens nochmals Grabungen durchführen werden. Die Entscheidung werde voraussichtlich jedoch erst nach Ostern fallen, erklärte der Sprecher.

Die Polizei hatte in der vergangenen Woche und zuletzt am Montag schon bei Flossenbürg (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) gegraben, jedoch ohne Ergebnisse. Die damals zwölfjährige Monika Frischholz aus Flossenbürg hatte den Erkenntnissen nach am 25. Mai 1976 nachmittags ihr Elternhaus verlassen. Wenig später verlor sich ihre Spur.

 

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