Barbara Schöneberger Wieder kein Bambi für den "schönsten TV-Busen"

Moderatorin Barbara Schöneberger bei der Bambi-Verleihung in Berlin Foto: ddp images

Helene Fischer glitzerte, "Millennium"-Star Michael Schumacher glänzte trotz Abwesenheit und Helmut Dietl packte aus. Bei der Bambi-Verleihung gab es jede Menge glücklicher Gewinner und eine süßsauer beleidigte Barbara Schöneberger.

 

Berlin - Bühne ja, Bambi nein, hieß es auch diesmal wieder für Moderatorin Barbara Schöneberger. Und nicht nur das, die Blondine mit der "schönsten Brust im deutschen TV" hat sogar noch nie einen Preis bekommen, wie sie am Donnerstagabend in Berlin kundtat: "Ich werde langsam vom Mädchen zur Frau", machte sie den Verantwortlichen Dampf.

Andere durften sich dafür über jede Menge goldener Rehkitze freuen: Als erste gab es neben den Fußball-Weltmeistern Miro Klose und Philipp Lahm auch für Helene Fischer einen Preis. Für das zweite Kitz in Folge samt überschwänglicher Lobhudeleien bedankte sich die Super-Blondine im Glitzerhöschen mit gleich zwei Auftritten, um dann alsbald zum großen Konzert in die O2-Arena zu entschweben.

Wie vorab bereits durchgesickert war, ging der Millennium-Bambi an Formel-1-Star Michael Schumacher, der seit seinem tragischen Ski-Unfall von der Bildfläche verschwunden ist. Stellvertretend nahmen seine Managerin Sabine Kehm und sein guter Freund, Ross Brawn, die Auszeichnung entgegen. "Die Familie hat sich super darüber gefreut, weil nicht nur die sportlichen Erfolge gewürdigt werden, sondern die menschliche Seite gezeigt wird", betonte Kehm.

Zu den weiteren Preisträgern zählten unter anderem Hollywood-Schauspielerin Uma Thurman, Kronprinzessin Mary von Dänemark, die irische Rockband U2, Formel-1-Pilot Nico Rosberg und Regie-Legende Helmut Dietl ("Monaco Franze"). Der vom Kampf gegen die Krebserkrankung gezeichnete Künstler nutzte seine Redezeit unter anderem für die Entstehungsgeschichte seiner jüngsten Tochter. Je länger der 70-Jährige sprach, desto mehr wich die Scham einem feuchten Glitzern in den Augen seiner Ehefrau Tamara.

"Ich will ein Kind von dir", begann er diese sehr persönliche Geschichte mit einem Zitat von ihr. Darauf habe er sich eine Tochter gewünscht, klug, mit braunen Haaren, braunen Augen... Alles ist laut Dietl in Erfüllung gegangen. "Wenn ich wüsste, wie Glücklichsein geht, wäre ich es damals gewesen. Und möglicherweise sogar noch heute", schließt er diesen bewegenden Teil seiner Rede.

Auch für "Die Bergretter" (ZDF) gab es einen kleinen Trost: Sie waren für die beste TV-Serie nominiert, mussten sich aber "In aller Freundschaft" (Das Erste) geschlagen geben. Bei der parallel zur Bambi-Verleihung (Das Erste) ausgestrahlten "Bergretter"-Folge toppten sie mit 5,28 Millionen Zuschauern wenigstens in der Quote die Übertragung aus Berlin (4,46 Millionen).

 

0 Kommentare