AZ-Kommentar Angela Merkel steckt in der konservativen Beißzange

Clemens Hagen.
Kanzlerin Merkel und der aufmüpfige CDU-Jungspund Jens Spahn. Foto: dpa

Der Politik-Vize Clemens Hagen über Merkels konservative Gegenspieler und warum Angela Merkel in der Beißzange steckt.

 

Wer solche (Partei-)Freunde hat, der braucht keine Feinde. Kanzlerin Angela Merkel steckt in einer konservativen Beißzange: auf der einen Seite der aufmüpfige CDU-Jungspund Jens Spahn, der bereits nach wenigen Wochen als Bundesgesundheitsminister kaum einen Hehl aus seinen Ambitionen auf einen wichtigeren Posten macht, auf der anderen Seite der stets rauflustige CSU-Vorsitzende Horst Seehofer, der noch weniger Zeit verstreichen lässt, bevor er seiner Chefin klar macht, dass er mit ihrer Position in der Muslimdebatte nichts anfangen kann.

Wenn dies ein Vorgeschmack auf die bevorstehenden vier Jahre ist, dann dürften diese die längsten in Merkels Regentschaft werden. Nicht vergessen: Mit dem Koalitionspartner SPD und der Opposition darf sich die Kanzlerin ja auch noch rumschlagen.

 

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