Ausgeliehener Innenverteidiger Tasci bei Bayern außen vor: "Die anderen sind weiter"

Der bislang einzige Einsatz für Serdar Tasci beim FC Bayern: 53 Minuten gegen den SV Darmstadt 98. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Serdar Tasci stand zuletzt nicht im Kader des FC Bayern, Medhi Benatia hatte Vorrang. Sportvorstand Matthias Sammer erklärte nun, warum Tasci bislang noch nicht so recht zum Zuge kam. Die Aussicht ist langfristig nicht viel besser.

 

München - Last-Minute-Verpflichtung Serdar Tasci sollte die Abwehr-Probleme des FC Bayern beheben. Doch seitdem die Bayern den Innenverteidiger am 1. Februar ausgeliehen haben, stand er erst zweimal im Kader, durfte einmal davon 53 Minuten lang spielen. Gegen den SV Darmstadt 98 war das. Tasci wurde nach wackliger Leistung ausgewechselt und schaffte es daraufhin nicht mehr in den Kader.

Sammer glaubt bei Tasci: "Er braucht noch ein bisschen"

Schlechte Aussichten für den ehemaligen deutschen Nationalspieler. Sportvorstand Matthias Sammer erklärt seine Nicht-Nominierungen: "Er braucht offensichtlich noch ein bisschen, ihm fehlen ein paar Prozentpunkte. Serdar ist auf einem guten Weg, aber die anderen sind weiter."

Nach seinem Debüt gegen Darmstadt betonte Tasci noch: "Ich will bei Bayern bleiben. Ich bin nicht gekommen, um hier ein bisschen Luft zu schnuppern und wieder zu gehen." Die Bayern sollen 2,5 Millionen Euro Leihgebühr gezahlt und sich eine Kaufoption in Höhe von zehn Millionen Euro gesichert haben.

Bayern könnte Tasci im Sommer kaufen - aber nichts läge ferner

Dass der Rekordmeister Tasci fest verpflichten möchte? Kaum ein Gedanke liegt ferner. Sollten alle Verteidiger der Roten fit sein, gibt es keinen Bedarf. Mit Jerome Boateng, Javi Martinez, Holger Badstuber und Medhi Benatia hat der Rekordmeister - so der Plan - spätestens ab Sommer wieder vier spielbereite Innenverteidiger zur Verfügung. Zusätzlich könnte der neue Trainer Carlo Ancelotti einen Wunschspieler für diese Position holen.

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Alles in allem scheint der Tasci-Plan derzeit weder für den FC Bayern noch für den Spieler selbst aufzugehen. Beide Seiten versprachen sich wohl frühere Einsätze, wie Tasci zuletzt sagte: "Ich kann ja nicht sagen, ich brauche noch drei, vier Wochen, erst dann will ich spielen."

 

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