Ausflug endete tödlich Leiche von Kennedy-Nichte Maeve McKean gefunden

Maeve Kennedy McKean starb im Alter von nur 40 Jahren. Foto: imago images/ZUMA Press

Sie wollte gemeinsam mit ihrem Sohn einen abgetriebenen Ball zurückholen. Doch der Kanuausflug von Maeve Kennedy McKean endete tödlich. Jetzt wurde die Leiche der Kennedy-Nichte gefunden. Vom achtjährigen Gideon fehlt weiterhin jede Spur.

 

Seit letzten Donnerstag suchten Rettungskräfte in den USA fieberhaft nach Maeve Kennedy McKean, jetzt herrscht traurige Gewissheit: Die Großnichte des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963) ist im Alter von nur 40 Jahren gestorben. Wie übereinstimmend US-Medien unter Berufung auf die örtliche Polizei berichten, wurde ihre Leiche im US-Bundesstaat Maryland in der Flussmündung Chesapeake Bay gefunden. Von ihrem Sohn Gideon (8) fehlt weiterhin jede Spur.

Fluch über der Kennedy-Familie?

Die beiden wollten angeblich mit einem Kanu einen abgetriebenen Ball aus dem Wasser holen und kehrten nie zu ihrem Haus am Ufer zurück. Die Familie, zu der ihr Ehemann David McKean und zwei weitere Kinder gehören, wollte außerhalb ihres eigentlichen Wohnorts in der US-Hauptstadt Washington D.C. die Zeit des Corona-Shutdowns im Anwesen ihrer Mutter, Kathleen Kennedy Townsend (68), verbringen, da dort mehr Platz für die Kinder zum Spielen sei.

Maeve Kennedy McKean war die Enkelin des ehemaligen US-Senators Robert F. Kennedy (1925-1968), der wie sein älterer Bruder John Opfer eines Mordanschlags wurde. Seit Jahrzehnten ranken sich Mythen um einen angeblichen Kennedy-Fluch, der über der Familie liegen soll. Neben den beiden Morden an den Kennedy-Brüdern verstarben unter anderem auch Alexander Onassis (Stiefsohn von Jackie Kennedy, Flugzeugabsturz), David Kennedy (Sohn von Robert, Überdosis), Michael Kennedy (Sohn von Robert, Skiunfall) oder John F. Kennedy Jr. (Flugzeugabsturz) frühzeitig.

 

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