Aus zwölf Metern 28-Jähriger stürzt beim Feiern aus dem Fenster

, aktualisiert am 30.05.2019 - 18:37 Uhr
Tragischer Unfall: Hier ist der Mann aus dem Fenster gestürzt. Foto: Daniel von Loeper

Am Donnerstag ist in den frühen Morgenstunden ein Mann (28) bei einer Feier aus einem Fenster zwölf Meter in die Tiefe gestürzt. Er wurde schwer verletzt ins Krankenshaus gebracht.

 

Trudering-Riem - Was ist in der Nacht zu Christi Himmelfahrt in der Wamslerstraße in Kirchtrudering geschehen? Gegen 1.40 Uhr wurde der Rettungsdienst verständigt. Ein Mann war aus einem Fenster aus etwa zwölf Metern Höhe in den Innenhof aufs Pflaster gestürzt. Dabei erlitt der 28-Jährige lebensgefährliche Verletzungen.

Der Verunglückte hatte mit Freunden in einem Hostel gefeiert

Wieso der junge Mann in die Tiefe stürzte, war gestern noch völlig unklar. Der Verletzte konnte bislang nicht befragt werden. Er schwebt in akuter Lebensgefahr. Inwiefern Alkohol eine Rolle spielt, wird noch untersucht.

Als sicher gilt bislang, dass der Ukrainer gemeinsam mit drei Landsleuten in einem Hostel im Haus untergebracht war und dass die Männer an dem Abend zuvor und in der Nacht gemeinsam gefeiert hatten. Laut Rettungskräften, die zuerst vor Ort waren, hatten die Freunde angeblich mit ansehen müssen, wie der 28-Jährige in die Tiefe stürzte.

Gegenüber der Polizei sollen die Männer jedoch gesagt haben, dass sie nichts mitbekommen, sondern geschlafen hätten. Einer von ihnen sei von einem dumpfen Geräusch aufgewacht. Dies war, als der Freund im Innenhof aufschlug.

Polizei ermittelt in alle Richtungen

Die Polizei konnte am Donnerstag nicht sagen, ob es sich um einen Unglücksfall, eine Straftat oder einen Suizidversuch handelte. Theoretisch ist auch ein Sturz beim Schlafwandeln möglich. Der 28-Jährige, der wie seine Landsleute Handwerker ist, erlitt bei dem Aufprall eine Hirnblutung, innere Verletzungen und mehrere Knochenbrüche.

Der Schwerverletzte wurde in den Schockraum einer Klinik gebracht und wenig später notoperiert. Die Freunde wurden von der Feuerwehr und der Polizei betreut. Am Himmelfahrtstag zeugten am Unglücksort noch viele Stunden später große Blutflecken, Einmalhandschuhe der Retter und rotweißes Polizei-Absperrband von dem dramatischen Sturz.

 

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