Auf der Suche nach neuem Klub Immer-Löwe Schindler: Er will noch mal für den TSV 1860 spielen

Zweikampf: Ex-Löwe Christopher Schindler (l.) von Huddersfield Town gegen Manchester-City-Star Sergio Agüero. Foto: firo/Augenklick

Der Ex-Sechzger Christopher Schindler vom englischen Zweitligisten Huddersfield Town will zurück in die Premier League – und irgendwann zu seinem Herzensklub TSV 1860: "Sechzig ist mein Verein".

 

München - Seine große Liebe lässt ihn einfach nicht los. Christopher Schindler, gebürtiger Münchner und ehemaliger Profi des TSV 1860, hat den Löwen eine neuerliche Liebeserklärung gemacht – und über eine Rückkehr auf Giesings Höhen gesprochen.

"Ich versuche, den TSV 1860 so oft wie es geht im Fernsehen zu sehen", erklärte der 29-Jährige am Rande eines Testspiels seines Klubs Huddersfield Town am Mittwoch gegen Greuther Fürth (1:0).

Schindler setzt Hoffnung in 1860-Coach Bierofka

Über die anstehende Drittliga-Saison der Sechzger, aufgrund des dünnen Kaders ein Kampf um den Klassenerhalt, könne er aber wenig sagen. Seine Hoffnung knüpft er an Trainer Daniel Bierofka: "Der Biero wird das schon richten."

Schindler, der an der Grünwalder Straße die Jugendmannschaften durchlaufen hatte, reifte dort zum Zweitligaprofi und Kapitän. Der Abwehrspieler über seinen Werdegang, den er eigenen Aussagen zufolge der Erfahrung seiner Teamkollegen zu verdanken habe: "Ich wurde am Anfang immer mal wieder eingewechselt, habe mich dann hochgekämpft. Ich hatte viel Glück, mit erfahrenen Spielern wie Gabor Kiraly und auch Bierofka spielen zu dürfen", sagt Schindler, der auf den Spitznamen "Schinz" hört, über Sechzigs ehemaligen Kult-Keeper mit der Schlabberhose, der kürzlich seine Karriere beendet hat, und den jetzigen 1860-Coach Bierofka: "Von ihnen habe ich sehr profitiert."

Erst Premier League, dann Rückkehr zu den Löwen

Nach seinem Wechsel im Sommer 2016 zum englischen Zweitligisten Huddersfield schaffte er auf Anhieb den Aufstieg und schoss die Briten im Elfmeterschießen des entscheidenden Relegationsspiels gegen den FC Reading in die Premier League.

In der vergangenen Saison musste der Innenverteidiger mit den "Terriers" den Abstieg hinnehmen. Und jetzt? Huddersfields Ex-Coach David Wagner, neuer Trainer des FC Schalke 04, wollte Schindler in die Bundesliga holen. Der Transfer habe sich aber wohl zerschlagen. "Aus der Premier League gibt es den ein oder anderen Verein", erzählt Schindler, es hänge aber wohl an der Ablösesumme.

Und eine Rückkehr zu den Sechzgern, Herr Schindler? "Sechzig ist mein Verein, München meine Stadt. Falls es passen würde, kann ich mir gut vorstellen, nochmal für die Löwen zu spielen." Der TSV 1860 kann sich also über die Rückkehr eines Urlöwen freuen – sollten die Bedingungen dafür passen. Schindlers Plan könnte also lauten: Erst Premier League – und irgendwann wieder Giesings Höhen.

 

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