Auf dem Dach des Deutschen Museums Im "Frau im Mond" dem Himmel nahe

Der Ausblick passt: Die Barbetreiber Steffen Werner, Sascha Arnold und Alexander Haas sind aufs Dach gestiegen. Foto: Sacha Tassilo Höchstetter

2020 wird eine Dachterrassen-Bar auf dem Deutschen Museum öffnen. Die AZ stellt das Konzept der "Frau im Mond" vor.

München - Name und Ort passen zusammen: Neben der Raumfahrtausstellung im Deutschen Museum liegt bald die "Frau im Mond". So nämlich soll die neue Dachterrassen-Bar auf dem Museumsbau heißen.

Schon zu Beginn der Mega-Museums-Sanierung wurde angekündigt, dass man vielleicht einst das Museumsdach dauerhaft zugänglich macht. Jetzt steht fest, wer die Betreiber der Dachterrassen-Gastro sein werden. Sascha Arnold, Steffen Werner und Alexander Haas sind die Macher des Flushing Meadows an der Fraunhoferstraße und des Cafés im Vorhoelzer Forum an der Arcisstraße. Mit hochgelegenen Lokalitäten kennen sie sich also aus.

Für die neue Museumsgastronomie haben sich die Drei von der Raumfahrtausstellung nebenan und von Fritz Langs gleichnamigen Science-Fiction-Stummfilm von 1929 inspirieren lassen.

80 Sitzplätze drinnen und etwa 100 auf der teilweise überdachten Terrasse draußen sind geplant. Die gehört dann zu einem der wenigen Plätze, von dem man auf die Isar schauen kann.

Einem Feierabendbier hier steht nichts im Wege, denn das Restaurant soll nicht nur Museumsbesuchern offen stehen, sondern allen Münchnern – auch außerhalb der Museumsöffnungszeiten.

Gesamte Museumsinsel für Münchner öffnen

An der Corneliusbrücke entsteht ein Museumsgarten, von dem wird es mit dem Aufzug hinaufgehen zur "Frau im Mond". "Wir wollen die gesamte Museumsinsel für alle Münchnerinnen und Münchner öffnen", sagt Dagmar Klauer vom Deutschen Museum. "Dazu gehört auch, dass man abends von der Terrasse bei einem Drink den Sonnenuntergang über der Stadt bewundern kann."

Für die Gastronomen wird die größte Herausforderung wohl sein, tagsüber die Museumsbesucher zu überzeugen. An guten Tagen kommen übrigens rund 8000.

"Wir legen neben der Abendbar großen Wert auf eine sehr gute Tagesgastronomie, in der wir regionale Produkte auch in Bio-Qualität verwenden – und das zu fairen Preisen", sagt Alexander Haas.

Das ist auch dem Museum wichtig, denn auch Familien oder Schülergruppen sollen sich das Essen hier leisten können. Geben soll es deshalb vor allem Bowls, die man sich selbst zusammenstellen kann. Abends in der Bar gibt es Kleinigkeiten.

Idee zur Bar kam beim Sommerfest

Beim Sommerfest 2015 habe man gesehen, was für ein Potenzial die Terrasse habe, sagt Museumsdirektor Wolfgang M. Heckl. Damals standen die Menschen rund ums Haus, um einmal nach oben schauen zu können. Daher freue er sich, dort jetzt ein dauerhaftes Angebot zu schaffen.

Bis das eröffnet, dauert es aber leider noch bis 2020.

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. null