Auch Nürnberg besiegt 2:0 - die Löwen starten zur Kletterpartie

Christian Gytkjaer und Felix Uduokhai feiern den Torschützen zum 2:0 der Löwen - Agbenyenu Lumor (rechts). Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der TSV 1860 scheint unter Trainer Vitor Pereira zu spielerischer Sicherheit und zu neuer Stärke zu finden: Gegen den 1. FC Nürnberg feierte die Elf einen ungefährdeten 2:0 (2:0)-Erfolg.

 

München - Neues Gefühl für die Löwen: Der TSV 1860 hat sich im Abstiegskampf der 2. Bundesliga Luft verschafft.

Die Sechzger besiegten zum Abschluss des 21. Spieltags den 1. FC Nürnberg mit 2:0 (2:0) und vergrößerten nach dem siebten Heimspiel in Folge ohne Niederlage den Vorsprung auf den Relegationsrang auf sieben Punkte.

Abdoulaye Ba (16.) und Agbenyenu Lumor (39.) trafen schon vor der Pause für die Gastgeber. Die enttäuschenden Nürnberger sind weiter Tabellenachter. Die Franken blieben erstmals seit 41 Ligaspielen ohne eigenen Treffer (0:0 am 2. November 2015 gegen Karlsruhe).

"Die schnelle Führung kam uns entgegen. Es war ein gutes Spiel von uns. Aber natürlich können wir uns noch verbessern", sagte 1860-Profi Sebastian Boenisch bei Sky. Vor 24.100 Zuschauern begann 1860 stürmisch. Christian Gytkjaer scheiterte bereits in der zweiten Minute an Torhüter Thorsten Kirschbaum.

Beim Münchner Führungstreffer durch den Kopfball von Ba nach einer Ecke von Levent Aycicek war Kirschbaum allerdings zu zögerlich. In der Folge kontrollierten die Gastgeber das Spiel und standen sicher in der Defensive. Für ihren guten Auftritt belohnten sich die Löwen noch vor der Pause mit dem zweiten Treffer. Beim Flachschuss von Lumor machte Kirschbaum allerdings erneute keine gute Figur.

"Das zweite Tor regt mich mehr auf. Das muss ich auf meine Kappe nehmen", sagte Kirschbaum. Nach dem Wechsel beschränkte sich 1860 zunächst darauf, den Vorsprung zu verwalten. Von den Nürnbergern kam im Spiel nach vorne weiterhin viel zu wenig. Dem Spiel der Gäste mangelte es an Tempo, Ideen und Präzision. Bei einem Freistoß von Kevin Möhwald wurde es mal gefährlich (67.). Pech hatte Shawn Parker, der die Latte traf (90.+1).

 

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