Auch außerhalb des Platzes wichtig FC Bayern: Oliver Bierhoff mit Lobeshymne an Bayern-Star Serge Gnabry

Ist derzeit in bestechender Form: Serge Gnabry. Foto: imago/Bernd Müller

Serge Gnabry trifft derzeit für den FC Bayern und die deutsche Nationalmannschaft am laufenden Band erfolgreich. Auch für DFB-Sportdirektor Oliver Bierhoff ist die Entwicklung des Flügelflitzers äußerst erfreulich.

 

Dortmund - Bayern-Profi Serge Gnabry entwickelt sich nicht nur durch seine sportliche Klasse zu einem wichtigen Teil der deutschen Nationalmannschaft. 

Das betonte DFB-Direktor Oliver Bierhoff vor dem EM-Qualifikationsspiel am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) in Tallinn gegen Estland. "Er ist nicht nur auf, sondern auch außerhalb des Platzes ein wichtiger Spieler, der sehr kommunikativ und sehr offen ist", sagte Bierhoff am Freitag in Dortmund: "Die Entwicklung ist erfreulich positiv."

Derzeit torgefährlichster DFB-Spieler

Nach der blamablen Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist Gnabry im Team von Bundestrainer Joachim Löw zum mit Abstand torgefährlichsten Spieler geworden. Seit seinem DFB-Debüt im November 2016, als er beim 8:0 in San Marino dreimal traf, kann der 24 Jahre alte Gnabry auf die imponierende Quote von zehn Treffern in elf Länderspielen verweisen. "Als Stürmer freut es mich, dass er die Tore macht, auch bei der ersten Gelegenheit", bemerkte Bierhoff.

Der jüngste Aufwärtstrend auch bei seinem Klub FC Bayern imponiert dem ehemaligen Stürmer Bierhoff: "Er ist ein sehr reflektierter Typ und bereit, sich einzubringen. Er beschäftigt sich mit vielen Dingen und ist bereit, Veränderungen vorzunehmen." Auf dem Platz überzeuge Gnabry mit Torgefährlichkeit, Schnelligkeit sowie einem "guten Raum- und Zeitgefühl".

Gnabry: Stammplatz nach drei "Kack-Spielen" weg

Bundestrainer Joachim Löw hatte zuletzt betont: "Gnabry spielt immer." Gnabry selbst sieht seine Stammplatzgarantie in der deutschen Nationalmannschaft nicht in Stein gemeißelt an.

"Natürlich habe ich gerade einen super Lauf. Nichtsdestotrotz gehört viel Arbeit dazu und die Einstellung nicht locker zu lassen und sich nicht auszuruhen", sagte der Münchner am Freitag in Dortmund. "Wenn ich jetzt drei Spiele absolut kacke spielen würde, käme ein anderer dran."

 

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