Spahn, Laschet oder Merz? Kreise: AKK will kommende Woche über K-Frage sprechen

Noch CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. Foto: Kay Nietfeld/dpa/dpa

Geht es nun ganz schnell? Annegret Kramp-Karrenbauer will mit den mögliche Bewerbern für ihre Nachfolge und die Kanzlerkandidatur in den Dialog treten. Auch ein zeitnaher Sonderparteitag steht im Raum.

 

Berlin - Die scheidende CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer will kommende Woche Gespräche mit Interessenten für ihre Nachfolge und die Kanzlerkandidatur führen.

Für die Wahl des Parteivorsitzenden und zur Bestimmung des Kanzlerkandidaten wird demnach ein zeitnaher Sonderparteitag ins Auge gefasst. Für die Einberufung eines Parteitags ist ein Beschluss des CDU-Bundesvorstands nötig. Zu seiner nächsten regulären Sitzung kommt das Gremium am 24. Februar zusammen, dem Rosenmontag.

Ein solcher Sonderparteitag könnte nach den Regeln der CDU frühestens acht Wochen nach dem Beschluss stattfinden - das wäre in der zweiten Aprilhälfte. Es wird in der Partei damit gerechnet, dass ein Sonderparteitag im Mai oder Juni stattfinden könnte. Derzeit sucht die Partei bereits nach Hallen, die für einen solchen Parteitag zur Verfügung stehen könnten. Beim regulären Bundesparteitag im Dezember in Stuttgart soll es trotzdem bleiben - dort will die Partei ihr neues Grundsatzprogramm beschließen.

Merz bekundete seine Bereitschaft, sich auch einer nicht bindenden Befragung aller rund 400.000 CDU-Mitglieder zu stellen. Bei einer Veranstaltung am Dienstag in Magdeburg hatte er gesagt, von einem verbindlichen Mitgliederentscheid halte er "überhaupt nichts". Der "Bild"-Zeitung sagte sein Sprecher anderentags: "Friedrich Merz ist nicht grundsätzlich gegen eine Beteiligung der Parteimitglieder durch eine Mitgliederbefragung. Die endgültige Entscheidung muss aber auf einem Bundesparteitag der CDU getroffen werden."

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