Antrag im Stadtrat "Die Bahnstromlinie unverzüglich verlegen!"

Weil die Stromtrasse der Bahnlinie im Münchner Westen die Anwohner belastet und Stadtquartiere zerschneidet, fordert die Fraktion Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung deren Verlegung.

 

Allach - Die Fraktion für Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung (FDP, HUT, Piraten) im Münchner Stadtrat fordert eine unverzügliche Verlegung der Bahnstromlinie im Münchner Westen.

Michael Mattar, Fraktionsvorsitzender Fraktion stellt folgenden Antrag: „Die Bahnstromlinie soll ab Allach/Karlsfeld bis Zamdorf verlegt und künftig entlang der Bahnlinie Nord geführt werden. Bisher verläuft die Stromtrasse von Westen kommend durch Industrie- und Wohngebiete.“

Die Fraktion begründet den Antrag wie folgt:

"1. Die derzeitige Streckenführung der Bahnstromtrasse belastet Anwohner und Arbeitnehmer, zerschneidet Stadtquartiere und schränkt die Entwicklung der betroffenen Stadtviertel entlang der Trasse ein. Auch die Gleisführung der Bahnlinie Nord stellt eine Zerschneidung der Stadtviertel dar, so dass eine Zusammenlegung beider Infrastruktureinrichtungen die Bürger erheblich entlasten könnte.

2. Unterhalb und parallel zur Bahnstromtrasse ist derzeit eine Bebauung für Wohnen und soziale Einrichtungen nicht möglich. Mit der Verlegung der Trasse würden große Flächen im Münchner Norden frei werden, die dann erheblich aufgewertet und bebaut werden könnten. Insbesondere auch entlang der Heidemannstraße (Bayernkaserne, Industrieflächen, etc.) könnte mehr Wohnraum entstehen, der z.T. gerade bereits in Planung ist.

3. Derzeit wird der Austausch der Masten der Stromtrasse geplant, so dass ohnehin Arbeiten erforderlich sind. Da die Verlegung der Stromtrasse unter die Erde technisch angeblich nicht möglich ist, muss eine Verlegung der Masten um einige Meter nach Süden, raus aus den Wohngebieten, in Betracht gezogen werden.

4. Der Streckenverlauf der Stromtrasse wäre damit linearer und wahrscheinlich sogar etwas kürzer.

5. Der freie Platz für zusätzlichen Wohnraum im Stadtgebiet ist begrenzt und entsprechend müssen innovative Lösungen gefunden werden, um die vorhandenen Flächen möglichst sinnvoll zu nutzen. Ein Beharren auf dem Status Quo ist dabei die schlechteste aller Lösungen."

 

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