Anträge aus Haidhausen Was wird aus dem Unionsbräu?

Derzeit geschlossen, Wiedereröffnung ungewiss: der Unionsbräu in Haidhausen. Foto: AZ

Die Landeshauptstadt München soll prüfen, wie die Räumlichkeiten, vor allem im ersten Stock, schnellstmöglich wieder einer bürgerschaftlichen Nutzung zugeführt werden können.

 

Haidhausen - Das fordert die CSU im Bezirksausschuss. "Die Räume wurden unter Verwendung von Städtebauförderungsmitteln errichtet und dem Wirt zur Auflage gemacht, diese ohne Raumkosten etwa örtlichen Vereinen für Versammlungen zur Verfügung zu stellen", so die Antragsteller.

Diese Räumlichkeiten fehtlen zurzeit. Es solle geprüft werden, ob sie auch ohne Gaststättenbetrieb für solche Zwecke nutzbar gemacht werden können, nachdem sich auf absehbare Zeit keine Wiedereröffnung abzeichne.

Die SPD stellte einen Ergänzungs-Antrag: Bei der Neuverpachtung des Unionsbräu solle ein Konzept zu tragen kommen, das kulturelle und politische Vereinigungen aus dem Stadtbezirk wie bisher berücksichtige und Räume zur Verfügung stelle.

Denn anders als außenliegende Stadtbezirke stünden im Stadtbezirk 5 für Vereine keine größeren Veranstaltungsräume mehr zur Verfügung. Mit der Sanierung bisheriger gastronomischer Einrichtungen seien in der Vergangenheit systematisch die vorhandenen Nebenzimmer beseitigt oder so umgebaut worden, dass diese für Versammlungen nicht mehr vorhanden oder zumutbar waren.

 

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