Am kommenden Donnerstag Stadt informiert Anwohner über Ausbaupläne des Grünwalder Stadions

Sonnenuntergang über der unüberdachten Westkurve beim Spiel der Löwen gegen Preußen Münster am Freitag. Foto: imago images / MIS

Die Ausbaupläne zum Grünwalder Stadion sorgten in Giesing immer wieder für Diskussionen. Am Donnerstag lädt nun die Stadt München zu einer Informationsveranstaltung, um die Anwohner über die weitere Vorgehensweise aufzuklären.

 

München/Giesing - Das Referat für Bildung und Sport hat Anwohner rund ums Grünwalder Stadion zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, auf der das weitere Vorgehen hinsichtlich eines möglichen Ausbaus erläutert werden wird. Die Veranstaltung findet am kommenden Donnerstag (16. Januar) um 19 Uhr in der Städtischen Turnhalle an der Säbener Straße 49 statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Neben Beatrix Zurek, Stadtschulrätin und Leiterin des Referats für Bildung und Sport, werden auch Funktionäre des TSV 1860, Vertreter der Polizei sowie der Bezirksausschüsse anwesend sein. Aus feuerpolizeilichen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf maximal 970 Personen begrenzt.

Grünwalder Stadion soll überdacht und größer werden

Der Stadtrat hatte im Juli vergangenen Jahres umfangreiche Umbau- und Renovierungsmaßnahmen für das Grünwalder Stadion grundsätzlich beschlossen. Diese sehen unter anderem eine vollständige Überdachung von Ost- und Westkurve sowie eine Kapazitätserweiterung auf 18.060 Zuschauern vor. Vorangegangen war eine Machbarkeitsstudie des Architekturbüros "Albert Speer und Partner".

Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel hat sich zudem über einen alternativen Standort während der Umbauphase geäußert. "Es ist ja geplant, dass das Grünwalder Stadion zweitligatauglich ausgebaut wird", sagte der 48-Jährige am Donnerstag und zeigte sich zuversichtlich, ein anderes Stadion für die wohl frühestens 2023/24 durchgeführte Ertüchtigung des "Sechzgerstadions" zu finden: "In der Übergangszeit werden wir sicher auch ein Stadion finden. Am Stadion wird es nicht scheitern, wenn es Sechzig wieder in die Zweite Liga schafft."

Der Österreicher mahnte in sportlicher wie wirtschaftlicher Hinsicht zum Realismus und ergänzte, nachdem auf Giesings Höhen in der Vergangenheit gerne der zweite Schritt vor dem ersten getan wurde: "Wir werden jetzt nicht die Champions League ausrufen."

 

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