Alpenverein mahnt zur Rücksicht Trotz Corona in die Berge: Das rät der DAV

Auch in den Bergen gelten die Abstandsregeln. Der DAV mahnt zur Rücksicht. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Der Alpenverein rät dazu, beliebte Touren zu meiden – und Regeln zu beachten.

 

München - Das Wetter wird, zumindest am Sonntag, wieder vermehrt Menschen in die Berge locken. Beim Deutschen Alpenverein (DAV) sorgt das nicht nur für Freude über die Bergbegeisterung, sondern macht den Verantwortlichen auch Sorgen.

Denn weil die Grenzen zu Österreich sind noch bis 15. Juni geschlossen. Die Bergbegeisterten müssen sich also auf weniger Raum verteilen. "Verschärfend kommt hinzu, dass die beliebten Hüttenziele wegen umfangreicher Auflagen nur begrenzt Gäste bewirten können", heißt es in einer Mitteilung des DAV weiter.

Der Alpenverein empfiehlt also, sich bei der Tourenplanung auf weniger bekannte und beliebte Routen zu konzentrieren. Auch die deutschen Mittelgebirge böten eine Alternative zu den Alpen, heißt es vom DAV. 

Ebenfalls beachten sollten Wanderer die Corona-Etikette am Berg:

  • Bleiben Sie deutlich unter Ihrer persönlichen Leistungsgrenze, da wegen Corona Rettungseinsätze in den Bergen derzeit unter erschwerten Bedingungen stattfinden.
  • Wandern Sie nur in den erlaubten Kleingruppen. Die Kontaktbeschränkungen gelten auch am Berg. Kontakt ist erlaubt zwischen Angehörigen von zwei Hausständen, innerhalb der Familie und zwischen Lebenspartnern. Halten Sie Abstand, der DAV empfiehlt zwei Meter.
  • Nehmen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit und setzen Sie ihn auf, wenn der Mindestabstand einmal unterschritten wird
  • Packen Sie ein Fläschchen Desinfektionsmittel in Ihren Rucksack.

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