Allianz Arena Das sagt Bayern-Präsident Hoeneß zu Sechzigs Stadionfrage

Uli Hoeneß und Hasan Ismaik (kl. Bild) - Welcher Löwe wird mit dem Bayern-Präsidenten die Stadion-Frage besprechen? Foto: sampics/Augenklick, dpa

Der TSV 1860 prüft nach dem Absturz in den Amateurfußball eine Rückkehr ins Grünwalder Stadion, beim FC Bayern hat aber noch kein Verantwortlicher angeklopft, erklärt FCB-Präsident Ul Hoeneß.

 

München - Vierte oder fünfte Liga - so stellt sich derzeit die Zukunft des TSV 1860 dar. Klar, dass die Sechzger im Amateurfußball nicht in der Allianz Arena antreten können - und dennoch muss mit dem FC Bayern darüber gesprochen werden: Die Verträge mit den Roten und der Catering-Firma laufen bis 2025, doch wie der Rückzug der Sechzger aus Fröttmaning konkret aussehen kann, ist nach wie vor unklar.

Nun hat sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß dazu geäußert und ebenfalls erklärt, dass es noch keine Gespräche gegeben habe: "Wir warten in der Stadionfrage ab, bis die oder der von 1860 zuständige Frau oder Mann auf Jan-Christian Dreesen zukommt, um die Sachlage zu erörtern", sagte Hoeneß zum Münchner Merkur über ein Treffen mit dem Finanzvorstand.

Nicht ohne die kleine Spitze versehen, dass Hoeneß nicht wisse, wer beim TSV 1860 solche Gespräche überhaupt führen könne. Präsident Peter Cassalette und Geschäftsführer Ian Ayre waren am vergangenen Dienstag zurückgetreten. Die Situation bei den Sechzgern bezeichnete Hoeneß als "nebulös."

Das gilt im übrigen auch für die Zukunft: Das Grünwalder Stadion ist zwar drittligatauglich, im Falle eines mittelfristigen Aufstiegs zurück in die Zweite Liga stünde 1860 ohne Spielstätte da - denn im Falle eines Arena-Auszuges gäbe es dem Vernehmen nach kein Zurück.

 

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