Abschied vom FCB rückt näher Guardiola sagt nichts: ManCity wartet angeblich

Gestikulierte während der Partie in Hannover sehr oft am Spielfeldrand: Noch-Bayern-Trainer Pep Guardiola. Foto: GES/Augenklick

Trainer Pep Guardiola will sich weiter nicht konkret zu seiner Zukunft beim FC Bayern äußern. "Morgen, morgen", sagte er am Samstag. Ein Abschied zu Manchester City deutet sich an.

 

Hannover - Pep Guardiola legte die Stirn in Falten und neigte den Kopf zur Seite. Nein, der Spanier wollte sich auch am Samstagabend partout noch nicht konkret zu seiner Zukunft beim FC Bayern äußern. "Morgen, morgen."

Sonntag, der vierte Advent, soll zum Tag der großen Weihnachts-Überraschung beim Rekordmeister werden.

"Rummenigge hat gesagt, am Tag nach dem Hannover-Spiel sprechen wir", sagte Guardiola nach dem müden 1:0 (1:0) bei Hannover 96. Das für Sonntag vereinbarte Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge ist ja fast schon legendär und könnte recht kurz ausfallen.

Denn die Anzeichen verdichten sich immer mehr, dass Guardiola seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim Rekordmeister nicht verlängern wird und nach drei Jahren in München nun beim englischen Top-Klub Manchester City anheuert. Dies berichtet unter anderem das ZDF.

Sportvorstand Matthias Sammer meinte bei Sky, alles sei "abgesprochen".
 


Klar ist, dass Guardiola Rummenigge längst über seine Karriere-Planung informiert hat. "Wir fahren jetzt mit dem Bus zum Flughafen und werden noch einmal sprechen. Wir sprechen an jedem Tag, den wir uns sehen", sagte der 44-Jährige, der am Sonntag auch seinen Weihnachtsurlaub antreten und mit der Familie nach Barcelona fliegen wird.

Verlässt Guardiola die Bayern wirklich, soll sein Nachfolger offenbar der Italiener Carlo Ancelotti (zuletzt Real Madrid) werden.

Rummenigge verließ die Arena übrigens kommentarlos.

 

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