Abschied des Präsidenten FC Bayern: Uli Hoeneß - "Habe seit vier Uhr an meiner Rede gefeilt"

Wird am Freitagabend wieder am Rednerpult stehen: Uli Hoeneß. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der große Abschied von Uli Hoeneß rückt näher, am Freitag tritt der 67-Jährige bei der Jahreshauptversammlung als Präsident des FC Bayern ab. An seiner Rede hat er seit vier Uhr morgens gefeilt.

 

München - Uli Hoeneß stellt sich auf einen gefühlvollen Abschied aus der ersten Reihe beim FC Bayern ein. "Ich bin jetzt natürlich noch gelassen, aber wenn ich dann in die wahrscheinlich vollbesetzte Olympiahalle eintrete, dann wird das sicherlich emotional werden", sagte Hoeneß am Freitagmorgen dem Radiosender "Bayern 3" in einem Interview. Sollten Tränen fließen, habe er "damit kein Problem".

Hoeneß (67) zieht sich am Freitagabend nach mehr als vier Jahrzehnten als einflussreicher Macher bei der Jahreshauptversammlung des deutschen Rekordmeisters aus der Führungsriege zurück. Als Nachfolger soll der langjährige Adidas-Chef Herbert Hainer gewählt werden.

Hoeneß mit kurzer Nacht vor Abschied

"Da ich ein Nachts-Reden-Denker bin, habe ich sicherlich etwa seit vier Uhr an meiner Rede gefeilt", meinte Hoeneß über die kurze Nacht vor seinem Abschied. Der frühere Fußball-Nationalspieler will jedoch einfacher Aufsichtsrat bis 2023 bleiben.

"Ich muss ehrlich sagen, heute ist ja der 15. und morgen ist der 16., wo ich zum ersten Mal bis auf ganz wenige Dinge nächste Woche keinen Plan habe. Und das ist eine Situation, die ich in 40 Jahren nicht erlebt habe", sagte er. "Ich bin sehr, sehr neugierig, wie sich das entwickelt."

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