1860-Trainer im Abstiegskampf Pereira vor Lautern: "Wir müssen emotional stabil sein"

Vitor Pereira - nicht alle konnten seine Entscheidungen am Spielfeldrand am Sonntag nachvollziehen. Foto: imago/Buthmann

Der TSV 1860 muss sich im Abstiegskampf der Zweiten Liga mächtig strecken, um den Gang in die Drittklassigkeit zu vermeiden. Trainer Vitor Pereira fordert vor dem anstehenden Auswärtsduell mit dem 1. FC Kaiserslautern den richtigen Umgang mit dem Druck.

 

München - Fünf Spieltage noch. Fünf Spiele hat der TSV 1860 noch Zeit, um den Nichtabstieg zu schaffen. Oder in anderen Worten: um drei Teams hinter sich zu lassen, damit die Elf von Trainer Vior Pereira nicht den bitteren Gang in die Drittklassigkeit oder zwei hochdramatische Spiele in der Relegation begehen muss.

Dabei müssten die Sechzger theoretisch ja nur Platz zwölf sichern, doch: Der Vorsprung auf Relegationsrang 16 beträgt nur noch ein Pünktchen, drei Zähler sind es auf Platz 17, den ersten direkten Abstiegsplatz. Bei noch drei anstehenden Auswärtsspielen und nur zwei Heimpartien gilt für in der Fremde chronisch schwache Giesinger: jeder Punkt könnte am Ende den Ausschlag geben.

Vor dem ersten der fünf Endspiele, am Freitag auf dem Betzenberg gegen die Roten Teufel (18.30 Uhr, im AZ-Liveticker), fordert Pereira: "Wir müssen richtig mit dem Druck umgehen, emotional stabil sein und die Partie auf dem Betze mit Selbstbewusstsein angehen." Auf die Unterstützung der Fans der Sechzger ist dabei einmal mehr Verlass: Nach Vereinsangaben werden die Löwen über 1000 Anhänger in die Pfalz begleiten.

1860-Kader: Alle fit außer Andrade

Zudem gut für den 48-jährigen Coach: Er hat nahezu sein gesamtes Team zur Verfügung. Sascha Mölders, Krisztian Simon und Nico Karger kehrten jüngst nach langweirigen Verletzungen zurück, Felix Uduokhai stand am Dienstag nach überstandener Erkältung wieder auf dem Rasen. Somit fehlt einzig Victor Andrade den Sechzgern, der nach seinem Kreuzbandriss noch im Aufbautraining ist.

Für alle anderen Akteure, und erst recht die eingesetzten Spieler auf dem Betzenberg gilt: mit voller Überzeugung in die Wochen der Entscheidung - und nicht mit Nervenflattern.

 

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