1860-Flügelfitzer nach Kreuzbandriss Andrade zurück in München - bleibt er ein Löwe?

, aktualisiert am 01.03.2017 - 17:38 Uhr
Victor Andrade ist endlich wieder in Giesing. Foto: sampics/Augenklick

Ein Brasilianer ist zurück beim TSV 1860: Flügelflitzer Victor Andrade kehrte am Dienstag zurück nach München und wurde nach seinem Kreuzbandriss am Mittwochvormittag von der Medizinischen Abteilung behandelt. Ob er bleibt, soll der neue Geschäftsführer klären.

 

München - Der Publikumsliebling ist zurück an der Grünwalder Straße: Victor Andrade, brasilianischer Flügelflitzer und Wirbelwind, kehrte am Dienstag nach München zurück, um nach seinem Kreuzbandriss die Reha an der Grünwalder Straße fortzusetzen.

Der 21-Jährige hatte sich im Oktober vergangenen Jahres beim Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers die schwere Verletzung zugezogen.

Ob er weiterhin ein Löwe bleibt, ist noch ungewiss: "Es ist ein toller Klub, den ich liebgewonnen habe - von den Mitspielern bis zum Präsidenten. Ich weiß, dass ich bei Benfica noch Vertrag habe (bis 2020, d. Red). Aber ich würde lieber für Sechzig spielen", hatte Andrade der AZ zwar schon kurz vor seiner Operation erklärt.

Die Sechzger würden Andrade ebenfalls gerne verpflichten, doch wie Präsident Peter Cassalette weiß, hängt eine Fortbeschäftigung des jungen Spielers an den Vertragsverhandlungen mit Lissabon: "Wir müssen sehen, ob wir eine Lösung finden. Sicher würden wir Victor gerne behalten, aber das hängt auch an Benfica. Ich denke, wenn Ian Ayre seine Arbeit bei uns angetreten hat, werden wir sehen, ob wir ihn verpflichten oder noch länger ausleihen können."

Auch Mölders arbeitet an seiner Rückkehr

Das gleiche Programm wie Rückkehrer Andrade absolvierte auch Sascha Mölders. Der 31-jährige Stürmer laboriert seit Ende vergangenen Jahres an einer Schambeinentzündung. Neben der Therapie in München schuftet Mölders tagtäglich extern, um wieder richtig fit zu werden. Eine Prognose darüber, wann der Torjäger (Kontrakt bis Sommer 2018) auf den Rasen zurückkehren kann, ist aufgrund seiner komplizierten Verletzung nur schwer abzugeben.

Der dritte Langzeitverletzte im Bunde ist Krisztian Simon. Der ungarische Nationalspieler trainierte nach seinem doppelten Kreuzbandriss und einer nachfolgenden Kniereizung im Kraftraum. Wann der Außenbahnspieler wieder mit dem Team trainieren kann, ist noch offen.

Zwei weitere Löwen, die ungleich schnell wieder auf den Rasen zurückkehren können, sind Jan Mauersberger (Muskelfaserriss) und Florian Neuhaus (Sprunggelenksverletzung). Das Duo ist nach Vereinsangaben schmerzfrei und trainierte am Mittwoch individuell. Der Innenverteidiger und der zentrale Mittelfeldspieler befinden sich auf dem Sprung zurück ins Mannschaftstraining.

 

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