1860 auf dem Oktoberfest So feiern die Löwen auf der Wiesn

Die Löwen auf der Wiesn: Benny Lauth mit Christopher Schindler. Foto: Filippo Cataldo

 Die Löwen haben sich am Dienstag alle im Hacker-Zelt getroffen. Funkel erlaubt den Spielern "ein, zwei Bier". Hinterberger warnt scherzend: "Friedhelm, auf der Wiesn gibt's kein Kölsch"

 

München - Man muss die Feste nehmen wie sie fallen. Und so besuchten die Löwen am Dienstag, zwei Tage nach dem mehr als ernüchternden 0:3 in Kaiserslautern, gemeinsam die Wiesn. Auf der Empore des Hacker-Festzelts stießen Trainer Friedhelm Funkel, der seine Lebensgefährtin Anja Stapel dabei hatte, das Präsidium um Präsident Gerhard Mayrhofer, Vertreter der Klub-Sponsoren und die Mannschaft an. "Wir haben durch die Pleite in Kaiserslautern ja leider die Euphorie, die nach dem Pokalspiel gegen Dortmund herrschte, ja leider gleich wieder abgerissen", sagte Löwen-Star Benny Lauth, "aber mit einem guten Spiel am Sonntag gegen Cottbus können wir das wieder vergessen machen."

Trainer Friedhelm Funkel hatte den Spielern "ein, zwei Bier" erlaubt. Doch da schritt Sportchef Florian Hinterberger ein, scherzend. "Ich hab ihm gesagt: 'Friedhelm, auf der Wiesn gibt es kein Kölsch. Ein, zwei Bier sind ein, zwei Liter. Jetzt gibt es halt ein Bier mit Sprit und eins ohne. Aber Friedhelm hat das taktisch richtig gut gemacht. Morgen hat er gleich zwei Trainingeseinheiten angesetzt. Da wird es kein Spieler übertreiben heute".

 

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