Wolbergs' Ehefrau Zeugin im Regensburger Korruptionsprozess

Regensburg (dpa/lby) - Im Regensburger Korruptionsprozess ist die Ehefrau des angeklagten und suspendierten Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs als Zeugin geladen. Die Aussage von Anja Wolbergs ist heute geplant.
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Joachim Wolbergs, der suspendierte Oberbürgermeister von Regensburg. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild
dpa Joachim Wolbergs, der suspendierte Oberbürgermeister von Regensburg. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild

Regensburg (dpa/lby) - Im Regensburger Korruptionsprozess ist die Ehefrau des angeklagten und suspendierten Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs als Zeugin geladen. Die Aussage von Anja Wolbergs ist heute geplant. Auch im ersten Prozess gegen ihren Mann hatte sie bereits ausführlich ausgesagt.

Der Kommunalpolitiker war im Juli 2019 in zwei Fällen der Vorteilsannahme verurteilt und von sämtlichen weiteren Anklagepunkten freigesprochen worden. Im zweiten Prozess geht es ebenfalls um Parteispenden von Bauunternehmern im Wahlkampf 2014.

Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft wollten sich die Unternehmer den Oberbürgermeister gewogen machen, um bei der Vergabe von Bauprojekten berücksichtigt zu werden. Die Vorwürfe lauten auf Bestechlichkeit und Vorteilsannahme beziehungsweise Bestechung und Vorteilsgewährung. Die Angeklagten - neben Wolbergs noch zwei Bauunternehmer - weisen dies zurück.

Wolbergs tritt bei der kommenden Kommunalwahl im März erneut als OB-Kandidat an, jedoch nicht mehr für die SPD, aus der er im vergangenen Sommer ausgetreten ist. Der 48-Jährige kandidiert für die Wählergruppe "Brücke".

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