Wohnungsmangel in München: Söder plant Wohnungsbausgesellschaft

Bayerns designierter Ministerpräsident Markus Söder möchte eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft gründen. Diese soll 2.000 Wohnungen in Bayern bauen, darunter auch in München.
| AZ, dpa
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Markus Söder (CSU) will den Wohnungsmangel im Freistaat bekämpfen.
Andreas Gebert/dpa Markus Söder (CSU) will den Wohnungsmangel im Freistaat bekämpfen.

München - Bayerns designierter Ministerpräsident Markus Söder will noch vor der Landtagswahl im Oktober eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft mit dem Namen "Bayernheim" gründen. Dies kündigte der CSU-Spitzenkandidat am Donnerstag nach Teilnehmerangaben bei der Klausur der Landtagsfraktion im oberfränkischen Kloster Banz in Bad Staffelstein an. Ziel sei es, den Mangel an bezahlbarem Wohnraum im Freistaat durch eine Bauoffensive zu bekämpfen.

2.000 Wohnungen bis 2020 – auch in München

Dem Vernehmen nach will Söder die Gesellschaft zum Auftakt mit einem Kapital von bis zu 500 Millionen Euro ausstatten. Neben dem Bau von Sozialwohnungen sei die "mittlere Gesellschaft" die wichtigste Zielgruppe. Bis 2020 sollen bis zu 2.000 neue Wohnungen entstehen - zusätzlich zu den bis zu 2.000 Wohnungen, die bereits über den Bund finanziert in den Sondierungsverhandlungen von Union und SPD besprochen wurden.

In München soll ein Großteil dieser Wohnungen entstehen: Auf dem Gelände der ehemaligen McGraw-Kaserne. Dieses soll laut Münchner Merkur komplett bebaut werden. Bislang waren dort nur preisgünstige Wohnungen für Staatsbedienstete geplant.

Darüber hinaus kündigte Söder eine bayerische Eigenheimzulage an, die sowohl in städtischen Ballungszentren als auch im ländlichen Raum wieder mehr Menschen den Bau eines Eigenheims ermöglichen soll.

Lesen Sie hier: Leise Töne statt Abteilung Attacke - Der neue Söder

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