Wirtschaftsminister Zeil: „Der Sturz war tief“

Es soll wieder bergauf gehen - Martin Zeil sieht nach der Krise die Zukunft des Freistaats wieder ein wenig optimistisch. Um die Geschäfte für Bayern anzukurbeln reist der Wirtschaftsminister bald nach China.
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Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil mit Ministerpräsident Horst Seehofer
dpa Der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil mit Ministerpräsident Horst Seehofer

MÜNCHEN - Es soll wieder bergauf gehen - Martin Zeil sieht nach der Krise die Zukunft des Freistaats wieder ein wenig optimistisch. Um die Geschäfte für Bayern anzukurbeln reist der Wirtschaftsminister bald nach China.

Optimismus will er verbreiten, vor Euphorie aber warnt er. „Der Aufschwung ist nach wie vor labil“, prognostiziert Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) für das Jahr 2010. Die bayerischen Exporte sind eingebrochen und sanken 2009 um 20,4 Prozent. Der einzige Lichtblick sei China gewesen, das mittlerweile auf Platz sechs der wichtigsten Kunden Bayerns steht. Hier ist der Absatz um 6,8 Prozent gestiegen. Ende des Monats wird Ministerpräsident Horst Seehofer in das Reich der Mitte reisen, um die Geschäfte anzukurbeln.

Gespart dagegen hat Russland. Die Exporte brachen gleich um 44,3 Prozent ein. Gefolgt von Schweden (minus 26,6 Prozent), Spanien (minus 26,3 Prozent) und die USA (minus 25,2 Prozent).

Die bayerische Industrie musste ein Minus von 17,4 Prozent verkraften. „Der Sturz war tief“, so Zeil. „Es gibt viel aufzuholen.“ Trotz der hohen Umsatzeinbrüche habe sich der Arbeitsmarkt aber „sehr robust“ gezeigt. Hier ist der Freistaat immer noch der Klassenprimus. Mit 4,8 Prozent hat er die niedrigste Arbeitslosigkeit in Deutschland.

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