Wieder kein Sieger im Frankenderby: 1:1 in Fürth

Im 276. Frankenderby legen die Fürther feurig los und führen verdient. Der "Club" läuft lange hinterher - aber nach dem Ausgleich ist Kloses Team am Drücker und dem Sieg näher.
dpa |
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Voller Einsatz im Derby: Fürths Felix Klaus nimmt den Ball artistisch in der Luft an.
Voller Einsatz im Derby: Fürths Felix Klaus nimmt den Ball artistisch in der Luft an. © Daniel Löb/dpa
Fürth

Auch das zweite Frankenderby der Saison endet ohne einen Sieger. Das 1:1 (1:1) in der umkämpften 276. Auflage des Fußball-Klassikers war jedoch nach dem 2:2 in der Hinrunde eher ein Teilerfolg für den 1. FC Nürnberg. Für die SpVgg Greuther Fürth war der eine Punkt zu wenig, um den vorletzten Tabellenplatz in der 2. Fußball-Bundesliga zu verlassen. Das Zittern hält an. 

Vor 16.126 Zuschauern im ausverkauften Ronhof brachte Torjäger Noel Futkeu (13. Minute) die in der ersten Hälfte dominanten Fürther in Führung. Nach dem schmeichelhaften Ausgleich durch Kapitän Fabio Gruber (45.+3) war dann die Nürnberger Mannschaft von Trainer Miroslav Klose einem Derbysieg näher. 

Eine grün-weiße Pyro-Rauchwolke wurde vor dem Anpfiff im Fürther Fanblock gezündet. Auf dem Platz entfachten auch die Gastgeber zunächst mehr Feuer. Felix Higl hatte die erste Großchance (7.), bevor Futkeu nach einem Ballverlust von Nürnbergs Rafael Lubach im Nachsetzen erfolgreich war. 

Nürnbergs Ausgleichstor ändert viel

Futkeu, der im Sommer zu Eintracht Frankfurt zurückkehrt, hätte in der 28. Minuten beinahe ein zweites Mal erfolgreich abgestaubt. Doch FCN-Torwart Jan Reichert parierte reaktionsschnell mit dem Fuß. 

Fürth war besser, schärfer, offensiv präsent. Aber Nürnberg schlug aus dem Nichts zurück: Kapitän Gruber stocherte den Ball im Nachsetzen ins Tor, nachdem Fürths Schlussmann Silas Prüfrock einen Schuss von Luka Lotschoschwili zuvor hervorragend mit dem Fuß abgewehrt hatte. 

Der schmeichelhafte "Club"-Ausgleich zeigte Wirkung - bei den Fürthern. Nürnberg zeigte nun mehr Initiative, aber Finn Becker (55./85.) und Julian Justvan (57.) verpassten mehrmals das 2:1. So wie auf der Gegenseite Dennis Srbeny, der an Nürnbergs Torwart Jan Reichert scheiterte (77.).

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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